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Russland lockt Investoren mit Sonderwirtschaftszonen

Weitere Fördergebiete in Moskau geplant / Von Hans-Jürgen Wittmann

Moskau (GTAI) – Sonderwirtschaftszonen sind in Russland ein bevorzugtes Instrument zum Anwerben von Investoren. Deutsche Unternehmen nutzen bereits die Vorteile und lokalisieren ihre Produktion.

Russland setzt bei der Standortförderung weiter auf Sonderwirtschaftszonen (SWZ). Im Juli 2018 hob Präsident Wladimir Putin das seit 2016 bestehende Moratorium zur Gründung neuer SWZ auf. Daneben unterzeichnete das Staatsoberhaupt ein Gesetz zur Verlängerung der Lebensdauer bestehender SWZ, die vor 2012 gegründet wurden, von 20 auf 49 Jahre. Damit sollen Investoren eine langfristige Planungsperspektive erhalten.

Zurzeit gibt es 25 Sonderwirtschaftszonen, in denen etwa 700 Unternehmen mit zusammen 29.000 Beschäftigten angesiedelt sind. Die Firmen haben bislang rund 300 Milliarden Rubel (etwa 3,9 Milliarden Euro, EZB-Referenzkurs vom 09. Oktober 2018: 1 Euro = 76,36 Euro) in den Aufbau von Produktionskapazitäten investiert und rund 65 Milliarden Rubel an Steuern und Zöllen abgeführt.

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Titelbild: ОЭЗ «Алабуга», Alabuga Interskol, Size changed to 1040×585, CC BY-SA 4.0

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