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Russlands Industrieministerium plant neue Lokalisierungsanforderung für Autoindustrie

Laut Industrieminister Denis Manturow sollen bald neue Lokalisierungsanforderungen für den Automobile-Sektor eingeführt werden, die Voraussetzung für die Anerkennung als „Made in Russia“ – und damit für staatliche Unterstützungsprogramme und Aufträge – sind.

Dazu sind Medienberichten zufolge eine Reihe von Mindestverarbeitungsschritten für Schlüssel-Autokomponenten (Motor, Getriebe, Elektronik etc.) erforderlich, nicht nur wie bisher Schweißarbeiten, Lackierung, Montage der Karosserie, Radaufhängung etc. (insgesamt 11 Operationen).

Ein entsprechendes Dekret der Regierung soll voraussichtlich bis Jahresende die genauen Voraussetzungen bestimmen. Aufgrund der gestiegenen Lokalisierungsanforderungen können BMW und Audi seit Jahresbeginn nicht mehr an öffentlichen Ausschreibungen teilnehmen.

Quelle: Vedomosti (RU)


Diese Meldung stammt aus dem Morgentelegramm der AHK Russland. Das Morgentelegramm ist ein exklusiver AHK-Newsletter mit einer kurzen Nachrichtenübersicht zur Wirtschaft in Russland.

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