Klaus Dormann

Klaus Dormann

war von 1980 bis 2015 Mitarbeiter der volkswirtschaftlichen Abteilung der Ruhrgas AG und der E.ON SE.

Artikel von: Klaus Dormann

Im Bundestagsausschuss für Wirtschaft und Energie sprachen Sachverständige über die deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen.

Weniger Einnahmen, mehr Ausgaben: Russlands Staatshaushalt leidet noch unter einem krisengebeutelten Außenhandel.

Die russische Zentralbank rechnet weiter mit einem Wachstum der gesamtwirtschaftlichen Produktion von 3 bis 4 Prozent.

Das Forschungsinstitut der finnischen Zentralbank BOFIT attestiert der russischen Konjunktur ein verhältnismäßig stabiles Jahr 2020.

Vorsichtiger Optimismus: 2022 wird die Produktionsentwicklung der russischen Wirtschaft laut IWF günstiger, als bisher angenommen.

Sinkende Gewinne aus dem Energieexport und weniger Haushaltsmittel: die Folgen des Preiseinbruchs werden langsam deutlich.

Das diesjährige Motto der Konferenz: „Russland und die Welt nach der Pandemie“. Im Mittelpunkt standen aber aktuelle Krisenprobleme.

Sie erschweren es: Coronakrise, Sanktionen und ein schwacher Rubel. Ifo-Institut und IHK zu Perspektiven im Handel mit Russland.

Eine "Produktionsscharte" gibt es schon, vielleicht kommt ein "Inflationsbuckel" hinzu. Das schwierige Wirtschaftsjahr 2020 und Konjunktursperspektiven.

Die Weltbank gibt der russischen Wirtschaftspolitik "gute Noten" – und hat einige Verbesserungsvorschläge.

Zwei deutsche Ratingagenturen prognostizieren die Wirtschaftsentwicklung für 2021 – deutlich negativer als die russische Regierung.

Grund seien ausbleibende Beschränkungen der Arbeit – trotz Corona. Analysten schwenken damit auf Regierungsprognosen ein.