Klaus Dormann

Klaus Dormann

war von 1980 bis 2015 Mitarbeiter der volkswirtschaftlichen Abteilung der Ruhrgas AG und der E.ON SE.

Artikel von: Klaus Dormann

Die Zentralbank dämpft die Hoffnung auf ein Wachstum der russischen Wirtschaft. Das Potenzial beträgt höchstens 2% und der Ex-Wirtschaftsminister glaubt nicht an Reformen.

Als eines der wichtigsten Ziele für seine vierte Amtszeit nannte Präsident Putin am 7. Mai in den sogenannten „Mai-Dekreten“ die Halbierung der Armut bis 2024.

Die Entwicklung der russischen Wirtschaft wird weiterhin in hohem Maße von den stark schwankenden Ölpreisen bestimmt. Ein Rückblick auf die letzten vier Jahre zeigt das.

Kurz vor dem Beginn des Internationalen Wirtschaftsforums in Sankt Petersburg (SPIEF) veröffentlichte das russische Statistikamt Rosstat wichtige Wirtschaftsdaten für das erste Quartal und den Monat April.

Ein wichtiges Thema bei den Gesprächen von Bundeskanzlerin Merkel und Präsident Putin am Freitag in Sotschi war der Bau der Erdgasleitung Nord Stream 2 durch die Ostsee.

Am Abend vor dem Treffen von Merkel und Putin diskutierte die „Phoenix-Runde“ über die Perspektiven für die politischen Beziehungen mit Russland.

Auf dem Bundesparteitag der FDP in Berlin war die Ostpolitik ein heiß diskutiertes Thema. Die Liberalen zeigten Härte beim Thema Russland-Sanktionen.

Beim jüngsten Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel bei US-Präsident Trump stand Presseberichten zufolge auch das Thema „Nord Stream 2“ auf der Tagesordnung.

Wie lange wird es dauern, bis Russlands neue Regierung gebildet ist? Gibt es Chancen, dass rasch umfassende Wirtschaftsreformen verwirklicht werden?

Sind weniger Wachstum und mehr Inflation zu erwarten? Die Großbank Nordea und andere Beobachter senken infolge der US-Sanktionen ihre Wachstumsprognosen.

Der IWF lässt seine Prognose für das Wachstum der russischen Wirtschaft im Jahr 2018 unverändert. Er geht nur von einem schwachen Anziehen auf 1,7% aus.

Heiko Maas (SPD) hat nach den westlichen Angriffen in Syrien eine diplomatische Initiative im Syrien-Konflikt angekündigt. Russland sei ein schwierigerer Partner geworden.