Klaus Dormann

Klaus Dormann

war von 1980 bis 2015 Mitarbeiter der volkswirtschaftlichen Abteilung der Ruhrgas AG und der E.ON SE.

Artikel von: Klaus Dormann

Sinkende Gewinne aus dem Energieexport und weniger Haushaltsmittel: die Folgen des Preiseinbruchs werden langsam deutlich.

Das diesjährige Motto der Konferenz: „Russland und die Welt nach der Pandemie“. Im Mittelpunkt standen aber aktuelle Krisenprobleme.

Sie erschweren es: Coronakrise, Sanktionen und ein schwacher Rubel. Ifo-Institut und IHK zu Perspektiven im Handel mit Russland.

Eine "Produktionsscharte" gibt es schon, vielleicht kommt ein "Inflationsbuckel" hinzu. Das schwierige Wirtschaftsjahr 2020 und Konjunktursperspektiven.

Die Weltbank gibt der russischen Wirtschaftspolitik "gute Noten" – und hat einige Verbesserungsvorschläge.

Zwei deutsche Ratingagenturen prognostizieren die Wirtschaftsentwicklung für 2021 – deutlich negativer als die russische Regierung.

Grund seien ausbleibende Beschränkungen der Arbeit – trotz Corona. Analysten schwenken damit auf Regierungsprognosen ein.

Haushaltsdefizite wurden vermieden, finanzielle Reserven aufgebaut – doch es gibt auch Kritik. Wo steht die russische Wirtschaft nun?

Zwischen Rückgang und Stagnation: führende russische Banken mit unterschiedlichen Prognosen zu der wirtschaftlichen Entwicklung.

Die Aussichten: besser als für west-, schlechter als für osteuropäische Länder. Die Herbstprognose zur Konjunkturentwicklung.

Steigende Coronazahlen beschränken wieder die Produktion – Konjunkturexperten und die EU rechnen mit deutlich sinkender Wirtschaftsleistung.

Nach schneller erster Erholung setzt sich der Aufholprozess der russischen Wirtschaft nur langsam fort.