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Sanktionen: Rating-Agentur warnt vor Rezession in Russland

Eine Verschärfung der Sanktionen könnte das Wachstum der russischen Wirtschaft ernsthaft gefährden. Dies erklärten Konjunkturexperten der Moskauer Rating-Agentur ACRA am Dienstag. Darüber berichtet auch das russische Wirtschaftsportal RBC.

Die Analysten prognostizieren einen Einbruch des BIP-Wachstums um 2,5 Prozent bis Ende 2019. Damit wäre Russland erneut in einer Rezession. Der Dollar könnte laut ACRA den Stand von 83 Rubel erreichen (derzeit: 66,42 Rubel). Insgesamt hatten die Analysten drei Szenarien vorgestellt. In allen Fällen erwarten die Wirtschaftsexperten eine Verschärfung der US-Sanktionen im November 2018. Derzeit diskutiert der US-Kongress über mögliche Sanktionen gegen russische Staatsanleihen und staatliche Finanzinstitute wie Sberbank oder VTB. Grund für die neuen Sanktionen ist die Vergiftung des Ex-Doppelagenten Sergej Skripal in Großbritannien. Laut ACRA könnten die Strafmaßnahmen zu einem Rückgang der ausländischen Beteiligungen an Staatsanleihen um 8-10 Prozent führen. Zu den weiteren Gefahren für die russische Konjunktur zählen unter anderem die Umsetzung der Mai-Dekrete, die Rentenreform, die Mehrwertsteuererhöhung sowie der demographische Wandel, erklärten die Experten.

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Titelbild: Sergey Chayko / Shutterstock.com

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