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Sind China und die Türkei neue Freunde?

Ankara hofft auf chinesische Touristen und Kredite, um laufende Verbindlichkeiten umzuschichten.

Von Wolfgang Pomrehn, Telepolis


Die Türkei könnte sich auf die Suche nach neuen Freunden machen, sollten die USA an ihrer bisherigen Politik festhalten, hatte am Freitag letzter Woche deren Präsident Recep Tayyip Erdoğan in einem Meinungsartikel in der New York Times angekündigt.

Einer dieser Freunde könnte China werden, für das die Türkei ohnehin ein wichtiger Knotenpunkt in seiner Neue-Seidenstraßen-Initiative – „Belt and Road Initiative“ meist im Englischen genannt – ist.

Unter diesem Label betreibt Beijing (Peking) seit einigen Jahren ein massives Infrastrukturprogramm, mit dem die Verkehrswege Eurasiens sowie die Verbindungen Asiens nach Afrika verbessert werden sollen. Eisenbahnbau steht genauso auf dem Programm wie der Ausbau von Häfen, Flughäfen und Straßen sowie die Schaffung von Industrieparks und Logistikports entlang der Verbindungen.

100-Tage-Plan

Nun berichtet das Internetmagazin Asia Times Online, von einem 100-Tage-Plan der türkischen Regierung, der das Land aus der gegenwärtigen Klemme führen soll. Darin werde davon gesprochen, dass Ankara seine Finanzquellen diversifizieren müsse. Offensichtlich hofft man darauf chinesische Kredite für eine umfangreiche Umschuldung in Anspruch nehmen zu können.

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Quelle: Sasa Dzambic Photography/ Shutterstock

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ist ein Onlinemagazin des Heise Zeitschriften Verlags.

Das Netzmagazin, das bis 1998 auch als Printausgabe erschien, reflektiert nach eigener Darstellung „kritisch die gesellschaftlichen, politischen, wissenschaftlichen, kulturellen und künstlerischen Aspekte des digitalen Zeitalters“.