Nachrichten zur Wirtschaft in Russland

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AHK RusslandVon

Großbritannien verhängt Strafmaßnahmen gegen Russland

Die britische Regierung ist sicher, dass Russland für das Nervengift-Attentat auf den Ex-Spion Sergej Skripal verantwortlich ist. Sie wies deshalb 23 russische Diplomaten aus und legt die bilateralen Kontakte „auf hoher Ebene“ auf Eis. So wurde der russische Außenminister Sergej Lawrow ausgeladen. Außerdem nehmen Abgeordnete und Royals nun nicht an der WM 2018 in Russland teil. Man behalte sich vor, Staatsvermögen einzufrieren, sagte die britische Premierministerin Theresa May.

Alternativen für russisches Gas

Außerdem werde sich Großbritannien auch nach Alternativen für russisches Gas umsehen. Das russische Außenministerium kündigte an, die britischen Sanktionen würden mit einem Gegenschlag beantwortet. Mays Erklärungen seien eine „beispiellos grobe Provokation“. Sie habe sich damit für eine weitere Eskalation entschieden. Der neue deutsche Außenminister Heiko Maas zeigte sich besorgt, stellte sich hinter Großbritannien und forderte Moskau auf, zur Aufklärung beizutragen.

QuellenSPIEGEL, FAZ, Auswärtiges Amt, Bloomberg 1 (EN), Bloomberg 2 (EN)


Diese Meldung stammt aus dem Morgentelegramm der AHK Russland. Das Morgentelegramm ist ein exklusiver AHK-Newsletter mit einer kurzen Nachrichtenübersicht zur Wirtschaft in Russland. 

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Die Deutsch-Russische Auslandshandelskammer (AHK Russland) ist die Interessensvertretung deutscher Unternehmen in Russland und russischer Unternehmen in Deutschland.

Ansprechpartner: Alexej Knelz, Leiter Abteilung Kommunikation.