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Russland will mit Lokalisierung wettbewerbsfähiger werden

Auf der von der AHK und dem Industrieparkverband AIP organisierten InRussia-Konferenz äußerte sich Vize-Industrieminister Wassilij Osmakow zu den Plänen bezüglich der russischen Lokalisierungspolitik. Ab 1. Februar 2018 werde eine neue Version der Verordnung 719 in Kraft treten, die die Kriterien für den Erhalt des Status “Made in Russia” festlegt. Als neue Anwendungsgebiete würden damit auch Messgeräte, Aufzüge und die radioelektronische Industrie hinzukommen.

Ziel der Industriepolitik sei nicht Importsubstitution, sondern die Stärkung der Stellung Russlands in der internationalen Wertschöpfungskette. Daher werde zunehmend auch der Export gefördert. Osmakow erklärte zudem, dass die Ministerien an Änderungen am sogenannten Spezinvestkontrakts (SPIK) arbeiteten, die noch vor Jahresende beschlossen werden könnten. Damit sollen auch Energieministerium und Landwirtschaftsministerium die Verträge abschließen können und das Instrument somit für zusätzliche Branchen verfügbar sein.

Quelle: Industrieministerium (RU), Video des Panels (RU)


Diese Meldung stammt aus dem Morgentelegramm der AHK Russland. Das Morgentelegramm ist ein exklusiver AHK-Newsletter mit einer kurzen Nachrichtenübersicht zur Wirtschaft in Russland. 

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Die Deutsch-Russische Auslandshandelskammer (AHK Russland) ist die Interessensvertretung deutscher Unternehmen in Russland und russischer Unternehmen in Deutschland.

Ansprechpartner: Alexej Knelz, Leiter Abteilung Kommunikation.

 

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