Leo Ensel

Leo Ensel

Dr. Leo Ensel („Look at the other side!“) ist Konfliktforscher und interkultureller Trainer mit Schwerpunkt „Postsowjetischer Raum und Mittel-/Ost-Europa“. Veröffentlichungen zu den Themen „Angst und atomare Aufrüstung“, zur Sozialpsychologie der Wiedervereinigung sowie Studien über die wechselseitige Wahrnehmung von Russen und Deutschen. Im Neuen Ost-West-Konflikt gilt sein Hauptanliegen der Überwindung falscher Narrative, der Deeskalation und der Rekonstruktion des Vertrauens.

Artikel von: Leo Ensel

Parität in der Rüstung anzustreben klingt gut. Jedenfalls zunächst. In Wirklichkeit erwies sich das Streben nach Gleichgewicht allzu oft als Motor einer wechselseitigen Aufrüstungsspirale.

Beim Versuch, neutral zu berichten, haben viele Medien unbewusst das aserbaidschanische Narrativ übernommen. Die Fakten sind aber deutlich komplizierter.

„Ich bin zwar Milliardär – aber ein Ordinary Guy wie ihr!“ Warum wird Trump auch von Menschen gewählt, die ihn aufgrund ihrer „Klassenlage“ gar nicht wählen dürften?

Wie ein Politologe der Heinrich-Böll-Stiftung gegen eine Partnerschaft mit Russland mobil macht.

Viele längst veraltete Bilder halten sich hartnäckig in den Hinterköpfen. Das muss auch unser Autor immer wieder an sich selbst feststellen.

Vor 37 Jahren drohte die atomare Apokalypse – ein russischer Offizier hat sie verhindert.

Warum die Proteste in Minsk kein "Maidan" sind, und was Weißrussland außerdem von der Ukraine unterscheidet.

Für die meisten Demonstranten in Belarus spielt Geopolitik keine Rolle – sie verbitten sich Vereinnahmungsversuche von allen Seiten.

Über vorschnelle Gewissheiten und Konsequenzen.

Der 6. August 1945 war der Tag Null der Weltgeschichte. Der Kampf gegen diese Gefahr wird in alle Zukunft weitergehen müssen.

„Mr. Andropow, ich habe Angst vor einem Atomkrieg!“ Als zehnjähriges Mädchen schrieb eine Amerikanerin einen Brief an den Generalsekretär der KPdSU. Und bekam Antwort.

Der Gesinnungsethiker stellt seine Ideale über alles, ungeachtet der Konsequenzen. Vor fünf Jahren starb ein Mann, der höchst erfolgreich einen anderen Weg ging.