Leo Ensel

Leo Ensel

Dr. Leo Ensel („Look at the other side!“) ist Konfliktforscher und interkultureller Trainer mit Schwerpunkt „Postsowjetischer Raum und Mittel-/Ost-Europa“. Veröffentlichungen zu den Themen „Angst und atomare Aufrüstung“, zur Sozialpsychologie der Wiedervereinigung sowie Studien über die wechselseitige Wahrnehmung von Russen und Deutschen. Im Neuen Ost-West-Konflikt gilt sein Hauptanliegen der Überwindung falscher Narrative, der Deeskalation und der Rekonstruktion des Vertrauens.

Artikel von: Leo Ensel

Unser Autor besuchte im Dezember 1998 Freunde in Lipezk. Erinnerungen an den russischen Winter, Wohnblöcke und Busfahrten – und an ein Land im Umbruch.

Vor drei Jahren starb, von der Öffentlichkeit unbemerkt, der russische Oberstleutnant Stanislaw Petrow. Im Herbst 1983 hatte er die Welt vor einem Atomkrieg bewahrt.

75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges stehen sich Menschen zwischen Ost und West wieder reserviert bis feindselig gegenüber. Ein Plädoyer für Deeskalation in den Köpfen.

Erinnerungen an die Gedenkstätte Chatyn in Weißrussland, wo unser Autor ergreifende Szenen der Versöhnung erlebt hat.

Unser Autor denkt zurück an seinen ersten Besuch in der Sowjetunion und an seinen Großvater, der in beiden Weltkriegen als Arzt in Russland war.

Die aktuelle Krise hat die weltumspannenden wechselseitigen Abhängigkeiten gnadenlos offengelegt. Wir haben nun die Chance, grenzübergreifend an einer friedlichen Zukunft zu arbeiten.

Unser Autor blickt zurück auf seine Kindheit, als Russland für ihn ein eisiges, fremdes und bedrohliches Reich war – von dem trotzdem eine tiefe Faszination ausging.

Der Neue Ost-West-Konflikt hat sich in den vergangenen fast sechseinhalb Jahren immer mehr Lebensbereiche einverleibt. Ein Zwischenruf.

Der ehemalige Kanzleramtsminister fordert eine neue Entspannungspolitik zwischen Ost und West.

Das Auswärtige Amt will mit einer imposanten Erklärung die nukleare Abrüstung vorantreiben. Unser Autor hat sich das Papier angesehen.

Unser Autor hat das Bild der russischen Frau in deutschen Leitmedien untersucht – mit denkwürdigem Ergebnis.

Am 2. März wurde Gorbatschow 89 Jahre alt. Der Umgang mit ihm in Deutschland ist opportunistisch, findet unser Autor.