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Wirtschaftsinstitut: Osteuropa gewappnet für globale Krise

Das Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche (wiiw) hat seine neue Prognose für 23 Volkswirtschaften Mittel-, Ost- und Südosteuropas bis zum Jahr 2021 publiziert.

Die wichtigsten Aussagen in Kürze:

  • Ein Großteil der Länder hat die Abschwächung der Weltwirtschaft bisher gut überstanden, doch zeigen sich bereits erste Anzeichen für eine Ansteckung.
  • Das globale Wirtschaftswachstum ist das schwächste seit den Krisenjahren 2008-2009. Aufgrund der hohen Exportabhängigkeit und wirtschaftlichen Integration mit Deutschland ist es so gut wie sicher, dass der Wirtschaftsabschwung auch diese Region erreicht.
  • Obwohl die Jahre des starken Wachstums vorüber sind, erwarten wir für die Region eine sanfte Landung und keinen Kollaps. Die Inlandsnachfrage bleibt stabil und wird durch ein starkes Lohnwachstum ebenso gestützt werden wie durch solide öffentliche Investitionen, eine lockere Finanzpolitik und reichlich vorhandene Kredite.
  • Die Türkei wird sich weiterhin von ihrer volatilen Entwicklung erholen und über den Zeitraum 2020- 2021 ein Wachstum von deutlich über 3 Prozent  verzeichnen. Im Gegensatz dazu wird Russland in den kommenden zwei Jahren das schwächste Wachstum der Region aufweisen.
  • Die Abwärtsrisiken für unsere Prognosen sind jedoch beträchtlich und umfassen neben einem kleineren EU-Haushalt durch den Brexit und toxischer Nebenwirkungen globaler Handelsstreitigkeiten auch den Einfluss politischer Entwicklungen auf die Institutionen der Region sowie eine potenzielle Instabilität der Finanzmärkte.

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Titelbild: Budapest, fotografiert von Keszthelyi Timi / Unsplash

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