Wie weit verbreitet sind Sportwetten in Osteuropa?

Eine beliebte Freizeitbeschäftigung, die boomt

Sportwetten liegen weltweit im Trend. Kein Wunder: Wettkunden können sich mit den spannenden Wetten angenehm die Zeit vertreiben und dabei auch noch viel Geld verdienen. Weil der Markt der Sportwetten so boomt, nehmen derzeit immer mehr Regierungen die Betreiber ins Visier. So auch in Osteuropa. Dort sind Sportwetten besonders populär.

Sportwetten in Osteuropa

Sportwetten erfreuen sich auch in Osteuropa einer großen Beliebtheit. Neben stationären Wettbüros, die in Osteuropa sowohl in kleinen als auch in großen Städten vertreten sind, sind gerade Online Wetten bei jungen Wettkunden angesagt. Zu den östlich gelegenen Ländern, in denen die höchsten Umsätze im Bereich der Sportwetten erzielt werden können, gehören Russland, die Ukraine sowie das südosteuropäische Albanien. Die beliebtesten Wettanbieter in Osteuropa sind zurzeit Gleiches und GG.Bet.

Osteuropäisches Gesetzes-Wirrwarr am Beispiel Albanien

In den osteuropäischen Ländern versuchen die Regierungen einen immer größeren Einfluss auf Casinos und Sportwetten zu nehmen. Dies überrascht wenig. Casinos und Sportwetten sind eine Branche, in der jedes Jahr Millionen umgesetzt werden. Solange der Staat wenig Kontrolle über die Branche hat, kann nicht überprüft werden, wer mit welchen Absichten an den Spielen und Wetten teilnimmt. Um nicht die Kontrolle über die gesamte Branche zu verlieren, werden regelmäßig Gesetzesänderungen verabschiedet.

Ähnlich wie in Deutschland wurden in den meisten osteuropäischen Ländern Glücksspielstaatsverträge eingeführt, die das Spielen regulieren, den Spieler- und Datenschutz stärken und die Möglichkeiten der Anbieter beschränken.
So wurden beispielsweise in Albanien in den letzten Jahren besonders harte Maßnahmen gegen Buchmacher verhängt: Alle Wettbüros mussten schließen und es wurde verboten, das Angebot von Online Buchmachern zu nutzen. Parallel mussten auch alle Spielhallen und Casinos schließen. Einzig das Casino im Regency-Hotel in der Hauptstadt Tirana durfte als Touristenmagnet weiter in Betrieb bleiben.

Ob es eine Kehrtwende in Albanien geben wird, ist derzeit noch offen. Bereits Ende 2020 berichteten albanische Medien von Plänen, eine “Casino-Zone” in Tirana zu gestatten. Diese Gerüchte dementierte Präsident Edi Rama jedoch schnell. Rama betonte, dass es auch weiter in Albanien keine Casinos und Wettbüros geben wird und auch nicht geplant sei, Lizenzen in diesem Bereich zu vergeben. Verwunderlich ist, dass die Glücksspielaufsicht des Landes auf Ihrer Internetseite ankündigte, dass künftig Lizenzen vergeben werden und gleichzeitig darüber informierte, wie das Bewerbungsverfahren genau ablaufen könne. Ob die Gerüchte zur “Casino-Zone” in Tirana stimmen, ist nach wie vor unklar.

Womit punkten seriöse Wettanbieter in Osteuropa?

Obwohl Sportwetten in Osteuropa als umstritten gelten, erfreuen sich diese, genau wie im Rest der Welt, einer großen Beliebtheit. Viele Wettkunden verfolgen die Einflussnahme der Politik auf die Glücksspiel- und Sportwetten-Industrie nur am Rande und wetten, solange es geht.

Genau wie auch in Deutschland gibt es auch auf dem osteuropäischen Markt der Buchmacher einige “schwarze Schafe”, die zum Beispiel Gewinne nicht auszahlen, sensible Kundendaten verkaufen oder Bonusguthaben nicht korrekt verrechnen.
Kunden sollten bei der Wahl ihres Wettanbieters gut aufpassen. Am besten ist es, sich für einen Anbieter zu entscheiden, der bereits seit längerer Zeit existiert und der über eine seriöse Lizenz verfügt. Besonders die Vergabe europäischer Lizenzen ist an strenge Qualitätskontrollen gebunden. Wettkunden, die bei einem über eine europäische Lizenz zugelassenen Anbieter spielen, können sich sicher sein, es nicht mit einem Betrüger und Abzocker zu tun zu haben. Ferner sollten Wettkunden darauf achten, dass das Impressum auf der Website eingepflegt ist und dass der Kundendienst gut erreichbar ist. Hilfreich kann es auch sein, im Internet nach Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Kunden zu suchen. Sollten zu einem bestimmten Anbieter vorwiegend positive Berichte nachgelesen werden können, spricht dies meist für die Seriosität des Unternehmens. Wer online einen seriösen Wettanbieter Vergleich findet, der kann die Eigenrecherche jedoch minimieren.

Hohe Boni

Auch in Osteuropa haben Anbieter von Sportwetten viel Konkurrenz. Hiervon können Endkunden nur profitieren. So locken die meisten Anbieter zurzeit mit besonderes lohnenswerten Willkommensboni für Neukunden. Bei den Boni handelt es sich meistens um Einzahlungsboni. Die erste Einzahlung auf das Kundenkonto wird mit Bonusguthaben aufgestockt. Manche Anbieter werben auch mit Freiwetten oder Teilnahmen an Gewinnspielen. Auch eine Kombination von mehreren verschiedenen Willkommensprämien wird häufig als Startbonus angeboten.

Bei den meisten osteuropäischen Wettanbietern können Kunden auch von lohnenswerten Stammkundenboni profitieren. Diese werden vergeben, um Kunden möglichst lange zu binden. Bei den Stammkundenboni handelt es sich in der Regel, genau wie beim Neukundenbonus, um Bonusguthaben, Freiwetten oder Teilnahmen an Glücksspielen. Auch Sachgeschenke, VIP-Club-Mitgliedschaften und personalisierte Geschenke, zum Beispiel zum Geburtstag, sind typische Bestandskundenboni.

Die Boni der osteuropäischen Wettanbieter unterscheiden sich teilweise sehr voneinander. Kunden sollten darauf achten, dass der Wettanbieter nicht nur mit einem sehr hohen Willkommenbonus lockt, sondern auch hohe Bestandskundenboni bereitstellt. Neukunde ist schließlich jeder Spieler nur einmal, Bestandskunde jedoch unter Umständen sehr lange.
Außerdem sollten die Bonusbedingungen, die erfüllt werden müssen, um den Bonus zur Auszahlung zu bringen, fair und transparent sein. Auch sollten die Teilnahmebedingungen realistisch und erfüllbar sein. In erster Linie steht bei Sportwetten der Spaß im Fokus. Dieser kann schnell verloren gehen, wenn sich Wettkunden permanent von Bonusbedingungen unter Druck gesetzt fühlen.

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