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Ein neues Riesenrad, so hoch wie das „London Eye“, soll im Moskauer WDNCh gebaut werden

Das sowjetische Ausstellungszentrum WDNCh (Ausstellung der Errungenschaften der Volkswirtschaft) soll ein neues Riesenrad erhalten. Es soll so groß werden, wie das London Eye, gab das Büro des Moskauer Bürgermeisters am Mittwoch, den 29. Juni 2016 bekannt. 

Nun werden Sie sich vielleicht denken: Es gibt doch schon ein Riesenrad im Park…? Nein. Nicht mehr. Die Demontage des bisherigen Rads im WDNCH wurde Anfang Juni abgeschlossen. Das alte Rad war 1997 zum 850. Jubiläum der Stadt Moskau errichtet worden und 73 Meter hoch. Bis zum Bau des „London Eye“ war es das höchste Riesenrad Europas. Nun soll aber ein neues entstehen, das fast doppelt so hoch ist.

Das Rad mit einer Höhe von 135 Metern werde den Pavillon Nummer 7 von 1978 ersetzen, hieß es. Der Pavillon sei kein architektonisches Denkmal (mehr zur Geschichte des WDNCh hier auf Englisch).

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Die neue Touristenattraktion gehöre dann zu den höchsten Riesenrädern der Welt, so der Pressedienst. Das „London Eye“ ist ebenfalls 135 Meter hoch. Höher sind weltweit nur der „High Roller“ in Las Vegas (167m), der „Singapore Flyer“ (165m) und der Stern von Nanchang in China (160m).

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Das WDNCh aus der Perspektive einer Drohne: Die Aussicht vom neuen Riesenrad dürfte noch besser sein.

Veralteter Freizeitpark im WDNCh soll erneuert werden

Von der neuen Attraktion soll man aus geschlossenen Kabinen über das WDNCh und über Moskau blicken können. Zudem ist es als zentrales Element eines „Parks der Zukunft“ im südlichen Teil des Ausstellungszentrums gedacht, der die zunehmend veraltenden Attraktionen ersetzen soll. Geplant sind etwa eine überdachte Promenade, ein Wachsfiguren-Kabinett, ein Kino, Souvenirläden, Cafés und Restaurants. Ein mehrstöckiges Parkhaus für rund 1000 Autos werde zudem für die bequeme Anreise der Besucher gebaut.

Wann das Rad und die Attraktionen genau gebaut werden, gab der Pressedienst des Bürgermeisters nicht bekannt. „m24.ru“ berichtet jedoch von einem geplanten Baubeginn 2018.

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Foto von Simon Schütt

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