USA und EU halten an Russland-Sanktionen fest

USA und EU halten an Russland-Sanktionen fest

Die Regierungschefs von fünf EU-Staaten und der USA haben sich heute in Berlin über die Zukunft der Russland-Sanktionen beraten. Das wenig überraschende Ergebnis: USA und EU wollen weiter an den Russland-Sanktionen festhalten. Das berichtet Spiegel Online

Barack Obama traf sich am heutigen Freitag in Berlin mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Präsidenten François Hollande, dem italienischen Ministerpräsidenten Matteo Renzi, dem spanischen Regierungschef Mariano Rajoy und der britischen Premierministerin Theresa May. Unter anderem diskutierten die Staatschefs darüber, ob an den im Rahmen der Ukraine-Krise verhängten Sanktionen gegen Russland festgehalten werden soll.

Russland muss Waffenstillstand in der Ukraine einhalten

Die Regierungsvertreter erklärten, dass Russland seinen Verpflichtungen aus dem Minsker Waffenstillstandsabkommen nicht nachkommt. Solange dies der Fall ist, werden USA und EU weiterhin an den Russland-Sanktionen festhalten, so SPON. Es sei „besorgniserregend“, dass Russland den Waffenstillstand nicht einhalte. Es müsse zudem faire Wahlen in Donezk und Luhansk gewährleisten.

Es ist zu vermuten, dass die eilige Zusammenkunft auch mit dem überraschenden Wahlsieg von Donald Trump zusammenhängt. Der Republikaner äußerte sich während des Wahlkampfs des Öfteren positiv über den russischen Präsidenten Wladimir Putin. Ob die US-Außenpolitik tatsächlich einen russlandfreundlichen Kurs anstrebt, lässt sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht beurteilen.

[accordion open_icon=“camera-retro“ closed_icon=“camera-retro“] [/su_spoiler] Quelle: Pixabay

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