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Studierende der MGU wollen gegen mangelhafte Corona-Lehrpläne klagen

Erstmals in Russland gehen Studierende gegen ihre Universität vor Gericht, weil sie den Präsenzunterricht ausgesetzt hat. Das Bildungsministerium hatte den Hochschulen den Übergang zum Fernunterricht empfohlen, um die Ausbreitung von Covid-19 zu bremsen. Gut zwei Dutzend Studierende der staatlichen Lomonossow-Universität Moskau (MGU) wollen morgen eine Kollektivklage dagegen einreichen. Sie bemängeln die niedrige Qualität des Fernunterrichts. Neben technischen Problemen seien die Lehrpläne nicht an die neue Situation angepasst und die Lehrkräfte nicht auf den Fernunterricht vorbereitet gewesen. Die Kläger fordern daher eine Neuberechnung ihrer Studiengebühren. Ähnliche Forderungen einer Online-Petition fanden bisher mehr als 22.000 Unterstützer. Die Kläger gehören zu der Minderheit der selbst zahlenden Studierenden. Ihre Gebühren können mehrere Tausend Euro pro Semester betragen. Quelle: Kommersant (RU)

Diese Meldung stammt aus dem Morgentelegramm der AHK Russland. Das Morgentelegramm ist ein exklusiver AHK-Newsletter mit einer kurzen Nachrichtenübersicht zur Wirtschaft in Russland.

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