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Starbucks und Alibaba versorgen China mit Kaffee

Die US-Cafékette Starbucks beschließt eine strategische Partnerschaft mit dem chinesischen E-Commerce-Giganten Alibaba. Geplant sind unter anderem Pilotprojekte mit Ele.me, einem On-Demand-Lieferservice für Lebensmittel, sowie mit der Premium-Supermarktkette Hema. Zudem sollen virtuelle Starbucks-Filialen im Alibaba-Ökosystem integriert werden.

Starbucks-Chef Kevin Johnson bezeichnet die Partnerschaft als „Raketentreibstoff“ für die Digitalagenda des Franchise-Unternehmens in China, zitieren die New York Times. Die Volksrepublik China gilt mit über 3.400 Filialen in über 140 Städten als einer der wichtigsten Märkte für die Cafékette. Bis 2022 will Starbucks sein Filialnetz in China sogar verdoppeln. Zu den stärksten Konkurrenten zählt das Pekinger Start-up-Unternehmen Luckin Coffee mit über 800 Filialen in 13 Städten. Das Beratungsunternehmen China Market Research mit Sitz in Shanghai beziffert den Marktanteil von Starbucks auf 70%. Damit ist das Unternehmen deutlich stärker aufgestellt als der US-Konkurrent McCafé und die britische Kette Costa Coffee.

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Quelle: Pixabay.com

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