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„Wer die Daten hat, hat die Macht“

Auf dem St. Petersburg International Economic Forum, kurz SPIEF, wurde in einem Diskussionspanel die deutsch-russische Kooperation im Bereich der sogenannten „Industrie 4.0“ behandelt. Aus deutscher Sicht war das die wohl wichtigste Veranstaltung auf dem diesjährigen Forum. Ein Nachbericht. 

Von Hartmut Hübner, russland.news


Im Rahmen des Sankt Petersburger Internationalen Wirtschaftsforums 2016 veranstaltete der Ost-Ausschuss (OA) der Deutschen Wirtschaft ein Rundtischgespräch zu dem politisch unverfänglichen, aber zukunftsträchtigen Thema „Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaften von Deutschland und Russland über die Kooperation in Industrie 4.0“ (Veranstaltungsbeschreibung, Teilnehmer und Video von der Website des SPIEF).

SPIEF: Deutsch-russischen Kooperation bei der Industrie 4.0

EU-Digitalkommissar Günther Oettinger (r.) und LTU-Aufsichtsratsvorsitzender Klaus Mangold (M.) bei der Diskussion.

Der frühere OA-Chef und heutige Aufsichtsratsvorsitzende der TUI AG, Klaus Mangold, begründete die Notwendigkeit einer Zusammenarbeit mit Russland bei der Digitalisierung der Wirtschaft nicht zuletzt mit der Notwendigkeit, den eurasischen Wirtschaftsraum gegenüber den anderen ökonomischen Schwergewichten in der Welt, vor allem den USA, wettbewerbsfähig zu halten. Er hatte auch einige Beispiele für die bereits praktizierte deutsch-russische Kooperation parat, wie die Zusammenarbeit des deutschen Softwareunternehmens SAP mit Gazprom oder auch die Entwicklung eines Super -Computers für das Forschungszentrum in Jülich. Auch die GPS-gesteuerte Arbeit der Claas-Mähdrescher auf den riesigen russischen Feldern.

Für die russische Führung bleibt Deutschland, trotz Sanktionen, der Schlüsselpartner Nummer eins in der technologischen Zusammenarbeit, erklärte Alexander Morosow, stellvertretender Industrie- und Handelsminister Russlands. „Deutschland ist für uns nicht nur der wichtigste Wirtschafts- und Industriepartner. Wir haben es zum großen Teil Deutschland zu verdanken, unsere Industrie tiefgreifend modernisiert zu haben“, erklärte Morosow. Es sei kein Zufall, so betonte er, dass Ausrüstung und Zulieferteile über die Hälfte aller Wareneinfuhren aus Deutschland ausmachten…

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Quelle: TASS Photos

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