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Siemens-Chef Joe Kaeser trifft Präsidenten von Tatarstan

Die Medizintechnik-Sparte Siemens Healthineers und die Universität Kasan vereinbaren eine Zusammenarbeit im Bereich der digitalen Ausrüstung und Software zur Diagnose von Krankheiten. Dies berichtet das Wirtschaftsportal RBC.

Der Vorstandsvorsitzende der Siemens AG, Joe Kaeser, sowie der Präsident der Republik Tatarstan, Rustam Minnichanow, haben sich zu Gesprächen getroffen. Der Politiker erklärte, dass es zwischen Deutschland und Russland zwar politische Differenzen, im Bereich Wirtschaft jedoch keine Widersprüche gebe. Deshalb sei Tatarstan interessiert an einer Kooperation.

„Wir sind interessiert an einer Zusammenarbeit und möchten, dass Sie die Möglichkeit einer Lokalisierung einiger Projekte in Betracht ziehen. Wir sind bereit, Ihnen dafür die günstigsten Bedingungen zu schaffen“, erklärte Minnichanow. Tatarstan sei in technologischer Hinsicht mit Pionierprojekten wie „Innopolis“ eines der entwickeltsten Regionen in Russland.

Kooperation im Software-Bereich

Beim Treffen in Kasan wurde auch eine Vereinbarung in den Bereichen Software und digitale Ausrüstung unterzeichnet. In Zukunft wird Siemens Healthineers, das die medizintechnischen Aktivitäten der Siemens AG zusammenfasst, gemeinsam mit der Universität Kasan bei der Forschung, Diagnose und Behandlung von Krankheiten zusammenarbeiten.

Ebenfalls besuchte eine Siemens-Delegation das Deutsch-Russische Institut für Neue Technologien (GRINT), das durch die TU Ilmenau und die TU Kasan gegründet wurde. Dort wurden die Gäste in ein Speziallabor geführt, das mit modernen Siemens-Geräten ausgestattet ist. Auch andere Hochschulen in Russland und Deutschland nehmen an dem Forschungsprojekt teil.

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