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Schweden erlaubt Bau der Pipeline Nord Stream 2

Nach Deutschland und Finnland gibt auch Schweden grünes Licht für den Bau der umstrittenen Ostseepipeline Nord Stream 2. Die Regierung in Stockholm habe laut Wedomosti keinen Grund gefunden, die Gasverbindung aus Russland zu verhindern. Nun stehen noch die Genehmigungen aus Dänemark und Russland aus. Unterdessen beginnt an der Küste in Greifswald die Errichtung einer Verdichterstation. Die Pipelinegesellschaft rechnet trotz zäher Genehmigungsverfahren mit einer planmäßigen Inbetriebnahme ab 2019. Die noch ausstehende Erlaubnis der russischen Umweltschutzbehörde sei in „naher Zukunft“ zu erwarten, berichtet die Nachrichtenagentur Interfax. Schwieriger ist die Lage in Dänemark: Aufgrund eines neuen Gesetzes kann die Regierung in Kopenhagen den Verlauf der Pipeline durch dänische Hoheitsgewässer verbieten. Experten zufolge könnte dies zu höheren Kosten und erheblichen Verzögerungen führen. Doch Nord-Stream-2-Sprecher Jens Müller gibt sich bezüglich des Zeitplans weiterhin optimistisch.

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Titelbild: © Nord Stream 2 / Wolfram Scheible

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