Klaus DormannVon

Die zweite Corona-Welle drückt das Geschäftsklima und die Produktion

Auch in Russland steigt die Zahl der Coronainfektionen stark an. Die Regierung will zwar einen ähnlich umfassenden „Lockdown“ wie im Frühjahr vermeiden. Regional differenziert werden aber neue Verordnungen zur Bekämpfung der Pandemie erlassen, die die Produktionsmöglichkeiten der Unternehmen einschränken. Die „zweite Welle“ der Infektionen hat die Stimmung in den Unternehmen bereits im Oktober stark gedämpft. Nach kurzer Erholung im dritten Quartal befürchten einige Konjunkturbeobachter nun im vierten Quartal einen ähnlich starken Rückgang der Produktion wie im zweiten Quartal, als das Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorjahr um 8,0 Prozent sank. Dabei variieren die Prognosen stark.

Die BIP-Prognosen für 2020 nähern sich den Erwartungen der Regierung

Trotz der gestiegenen Unsicherheit veranschlagen viele Konjunkturbeobachter den  Rückgang der gesamtwirtschaftlichen Produktion im Jahr 2020 aber oft schwächer als bisher. Die kräftige Aufwärtsrevision der Industrieproduktion durch die Statitistikbehörde Rosstat dürfte dazu beitragen. Das Research-Unternehmen FocusEconomics ermittelte jetzt in einer internationalen Umfrage, dass im Durchschnitt nur noch mit einem Rückgang des BIP um 4,3 Prozent gerechnet wird (bisher: – 4,6 Prozent).

Das Ergebnis einer Interfax-Umfrage (hauptsächlich bei russischen Banken) in der ersten November-Woche war mit – 3,8 Prozent sogar erneut etwas günstiger als die Prognose der russischen Regierung (- 3,9 Prozent). Im Hinblick auf das Tempo der Erholung im nächsten Jahr blieb die Interfax-Umfrage mit + 2,6 Prozent aber unter den Prognosen der Regierung (+ 3,3 Prozent) und der Zentralbank (+ 3,0 bis + 4,0 Prozent).

Auch die EU-Kommission beurteilt in ihrer am Freitag veröffentlichten Herbstprognose die Wachstumsaussichten der russischen Wirtschaft im nächsten Jahr mit 2,0 Prozent erheblich skeptischer als die Regierung. Die Schätzung der Kommission für den Rückgang des Bruttoinlandsprodukts im laufenden Jahr (- 4,2 Prozent) hat sich der Sicht der Regierung aber stark genähert.

Wachstumsprognosen 2020 bis 2022

Veränderung des realen Bruttoinlandsprodukts gegenüber dem Vorjahr in Prozent

  202020212022 
Helaba, Frankfurt11/06/2020-3.83
Commerzbank, Frankfurt11/06/2020-41.4
Interfax-Umfrage11/05/2020-3.82.6
EU-Kommission11/05/2020-4.221.9
DekaBank, Frankfurt11/05/2020-42.9
FocusEconomics
Consensus Forecast
11/03/2020-4.33.12.3
Berenberg Bank, Hamburg11/02/2020-53.52.5
Reuters Poll10/30/2020-4.23.2
Russischer Rechnungshof
“Neutrales Szenario”
10/28/2020-4.2
Urals 42 $/b
2.2
Urals 50 $/b
2.7
Urals 55 $/b
Russischer Rechnungshof
“Risiko-Szenario”
10/28/2020-4.8
Urals 40 $/b
1.3
Urals 45 $/b
2.4
Urals 50 $/b
Russische Zentralbank10/23/2020- 4,0 bis - 5,0
Urals 41 $/b
3,0 bis 4,0
Urals 45 $/b
2,5 bis 3,5
Urals 45 $/b
Internationaler Währungsfonds10/13/2020-4.12.82.3
Weltbank10/07/2020-52.82.4
Russisches Wirtschaftsministerium09/14/2020-3.9
Urals 41,8 $/b
3.3
Urals 45,3 $/b
3.4
Urals 46,6 $/b

Zentralbank: Die Corona-Rezession trifft 2020 vor allem die privaten Haushalte

Die russische Zentralbank erwartet für das gesamte Jahr 2020 in ihrer Prognose vom 23. Oktober einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 4 bis 5 Prozent. Im Durchschnitt rechnet sie also mit – 4,5 Prozent.

Damit bleibt die Zentralbank weitgehend bei ihrer ersten Einschätzung vom April, dass die Corona-Pandemie die gesamtwirtschaftliche Produktion in Russland um rund 5 Prozent verringern werde. Damals hatte sie eine breite Prognose-Spanne von – 4 Prozent bis – 6 Prozent genannt, die sie dann im Juli auf – 4,5 bis – 5,5 Prozent einengte.

Deutlich geändert hat die Zentralbank seit April jedoch vor allem ihre Einschätzung, wie stark der private Verbrauch in der Corona-Krise abnehmen wird. Darauf macht Natalia Evdokimova, frühere Russland-Chefvolkswirtin der Nordea Bank, mit folgender Abbildung aufmerksam.

Prognosen der Zentralbank vom April, Juli und Oktober 2020
zur Verwendung des Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2020

Die dunkelblaue Linie zeigt, dass die Zentralbank im Oktober ihre Prognose des Rückgangs des Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2020 geringfügig von 5 auf 4,5 Prozent gesenkt hat.

Zum Rückgang des BIP um 4,5 Prozent trägt der gesamte Verbrauch (privater + staatlicher Verbrauch) laut den Berechnungen von Evdokimova in der jüngsten Prognose der Zentralbank 4,5 Prozentpunkte bei (hellblauer Säulenteil). Am Beginn der Corona-Krise im April war der negative Wachstumsbeitrag des Verbrauchs nur auf knapp einen Prozentpunkt veranschlagt worden.

Die Zentralbank erwartet jetzt für 2020 einen wesentlich stärkeren Rückgang des privaten Verbrauchs (minus 9,5 bis minus10,5 Prozent) als in ihrer Prognose vom 24. Juli (minus 6,2 bis minus 7,2 Prozent). Am Beginn der Krise im April war sie sogar nur von einem Rückgang des privaten Verbrauchs um 1,6 bis 3,6 Prozent ausgegangen.

Die Einschätzung, wie stark die Investitionen sinken und zum Rückgang des Bruttoinlandsprodukts beitragen (roter Säulenteil) hat sich im Vergleich damit seit April wenig verändert.

Zentralbank: Die Einfuhren werden drastisch um rund ein Fünftel verringert

Deutlich anders als in ihrer ersten Prognose im April sieht die Zentralbank inzwischen auch die außenwirtschaftliche Entwicklung. Damals hatte sie noch erwartet, dass die Veränderung des Netto-Exports zum Rückgang des Bruttoinlandsprodukts beitragen werde (grüner Säulenteil).

In ihrer jüngsten Prognose vom Oktober rechnet sie hingegen damit, dass der Netto-Export mit einem positiven Wachstumsbeitrag den Rückgang des BIP erheblich dämpfen wird. Die Zentralbank geht dabei davon aus, dass die Ausfuhren real nur um 5,1 bis 7,1 Prozent sinken. Die Einfuhren dürften gleichzeitig viel stärker um 18 bis 21 Prozent eingeschränkt werden. Das sieht die EU-Kommission ganz anders

Die EU-Kommission erwartet 2020 einen BIP-Rückgang um 4,2 Prozent

Die am 05. November veröffentlichte Herbstprognose der EU-Kommission geht für Russland davon aus, dass die gesamtwirtschaftliche Produktion 2020 um 4,2 Prozent sinkt (siehe violette Linie in der folgenden Abbildung). Dieser Rückgang liegt in der Prognose-Spanne der Zentralbank (- 3,0 bis – 4,0 Prozent).

Im Gegensatz zur Zentralbank erwartet die EU-Kommission vom Netto-Export 2020 einen negativen Wachstumsbeitrag (weißer Säulenteil). Sie geht davon aus, dass die realen Exporte von Waren und Dienstleistungen mit – 13,3 Prozent fast ebenso stark sinken wie die Importe (- 13,4 Prozent).

Einen positiven Wachstumsbeitrag erwartet die Kommission 2020 nur vom Staatsverbrauch (schwarzer Säulenteil).

Reales BIP-Wachstum gegenüber dem Vorjahr in Prozent und Wachstumsbeiträge der Verwendungsbereiche in Prozentpunkten

In den nächsten beiden Jahren wird sich die russische Wirtschaft laut EU-Prognose wesentlich langsamer erholen als die Regierung und auch die Zentralbank erwarten. 2021 erwartet die EU ein Wachstum von nur 2,0 Prozent (Regierung: + 3,3 Prozent) und 2022 von nur 1,9 Prozent (Regierung: + 3,4 Prozent). Wachstumsbeiträge dazu sollen vor allem die Erholung des privaten Verbrauchs (hellblauer Säulenteil) und der Netto-Export liefern.

BOFIT: Die Privateinkommen werden durch höhere Sozialleistungen gestützt

Die real verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte haben sich im bisherigen Jahresverlauf ähnlich wie die gesamtwirtschaftliche Produktion entwickelt. Im zweiten Quartal sanken sie im Vorjahresvergleich um 8,4 Prozent, im dritten Quartal waren sie 4,8 Prozent niedriger. BOFIT, das Forschungsinstitut der finnischen Zentralbank, hat die Entwicklung der gesamten real verfügbaren Haushaltseinkommen in der folgenden Abbildung mit den roten Säulen dargestellt.

Social supports are the only components of Russian household income that increased this year

Die gesamten realen Einkommen der Haushalte aus erhaltenen Löhnen (einschließlich geschätzter „schwarz“ gezahlter Löhne), die rund 60 Prozent der gesamten Einkommen stellen, sanken im zweiten und dritten Quartal laut BOFIT etwas schwächer als die gesamten Einkommen (siehe blaue Linie).

Die übrigen Einkommen der Haushalte (u.a. Einkommen aus Unternehmertätigkeit, Dividenden, Zinsen) brachen 2020 real tief ein (grüne Linie). Im ersten und zweiten Quartal waren sie rund ein Viertel niedriger als vor einem Jahr. Im dritten Quartal waren sie noch rund 22 Prozent geringer.

Zum Rückgang der gesamten verfügbaren Realeinkommen trug auch der Anstieg der Verbraucherpreise bei. Er beschleunigte sich im Jahresverlauf bis September auf 3,7 Prozent. Im Oktober stieg er weiter auf 4,0 Prozent. Im Jahresdurchschnitt erwartet die Zentralbank eine Inflationsrate von 3,2 bis 3,3 Prozent (2019: 4,5 Prozent).

Ein stärkerer Rückgang der real verfügbaren Haushaltseinkommen (rote Säulen) wurde durch die Zahlung höherer staatlicher Sozialleistungen verhindert (rote Linie). Sie waren im dritten Quartal rund 15 Prozent höher als vor einem Jahr. Bereits im Jahr 2019 machten die Sozialleistungen fast 20 Prozent der gesamten Haushaltseinkommen aus.

EU-Kommission: Ausgaben zur Krisenbekämpfung führen zu Haushaltsdefizit

Laut der EU-Kommission gab die russische Regierung mit ihren Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie (darunter Hilfen für das Gesundheitswesen, höhere Sozialleistungen und Hilfen für kleine und mittlere Unternehmen) der Wirtschaft insgesamt einen „fiskalischen Impuls“ in Höhe von rund 2,5 Prozent des BIP.

Zur Entwicklung der öffentlichen Finanzen stellt die EU-Kommission außerdem fest:

  • Die Ausgaben des Gesamtstaates wurden in den ersten acht Monaten im Vorjahresvergleich um rund 28 Prozent erhöht.
  • Die Einnahmen sanken gleichzeitig um rund 12 Prozent, hauptsächlich wegen niedriger Einnahmen aus dem Ölbereich.
  • Das gesamtstaatliche Defizit dürfte 2020 4,3 Prozent des BIP erreichen (nach einem Überschuss von 0,4 Prozent im Jahr 2019). Bis 2022 wird es voraussichtlich auf 2,0 Prozent des BIP sinken.

Zur Finanzierung der höheren Ausgaben nahm die Regierung im Inland deutlich mehr Anleihen auf. Der Anteil der Staatsschulden am BIP dürfte von 13,9 Prozent im Jahr 2019 auf 18,7 Prozent im Jahr 2020 steigen. 2022 wird er voraussichtlich 22,5 Prozent des BIP erreichen.

Wie hart trifft die zweite Corona-Welle die Konjunktur? Einkaufsmanager-Indizes sinken

Prognosen für den Rest des Jahres 2020 und die nächsten Jahre werden von der  Ungewissheit über die wirtschaftlichen Folgen der zweiten Welle der Corona-Pandemie erschwert. In der jüngsten „Einkaufsmanager-Umfrage“ von IHS Markit beurteilten die russischen Unternehmen im Oktober ihre Geschäftsentwicklung deutlich skeptischer als bisher. IHS Markit rechnet damit, dass das BIP im vierten Quartal fast 10 Prozent niedriger sein wird als vor einem Jahr.

Die DekaBank stellte die Entwicklung der Einkaufsmanagerindizes für das Verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungs-Bereich in ihren am Freitag veröffentlichen „Emerging Markets Trends“ in folgender Abbildung dar:

Insbesondere im Dienstleistungsbereich, der vom Lockdown im Frühjahr besonders stark betroffen worden war, brach die Stimmung nach einer kräftigen Erholung während der Sommermonate erneut tief ein. Der „Purchasing Manager Index“ sank hier von 53,7 Punkten im September auf nur noch 46,9 Punkte im Oktober. Er unterschritt damit die kritische 50-Punkte-Marke. Sie gilt als Schwelle für eine Verbesserung oder Verschlechterung der Geschäftsentwicklung der Unternehmen.

Zum Rückgang trug maßgeblich bei, dass die Dienstleister deutlich weniger Aufträge erhielten, was hauptsächlich eine Folge der staatlichen Verordnungen zur Bekämpfung der Pandemie war. Sie ließen die Nachfrage nach Dienstleistungen sinken. Deswegen verringerten die Unternehmen auch ihre Beschäftigtenzahl im Oktober weiter. Außerdem verschlechterten sich die Geschäftserwartungen der Unternehmen durch die wachsende Unsicherheit. Hinzu kam, dass der kräftige Kursverfall des Rubels ihre Einkäufe verteuerte. Das berichtet auch FocusEconomics.

Der IHS-Einkaufsmanager-Index im Verarbeitenden Gewerbe sank im Oktober von 48,9 Punkten auf 46,9 Punkte. Aufträge und Produktion gingen zurück. Ein Lichtblick war hier lediglich, dass die Nachfrage aus dem Ausland erstmals seit Ende 2018 stieg.

IHS Markit: BIP sinkt im vierten Quartal um 9,5 Prozent

IHS Markit verglich die Entwicklung ihres „Composite Output Index“ (schwarze Linie, linke Skala) und die vierteljährlichen Veränderungsraten des russischen Bruttoinlandsprodukts gegenüber dem Vorjahr (orange Linie, rechte Skala).

Dieser Index, der sowohl die Entwicklung im Verarbeitenden Gewerbe als auch Dienstleistungsbereich erfasst, war im Lockdown im April bis auf rund 14 Punkte gesunken. Das reale Bruttoinlandsprodukt ging im Vergleich zum Vorjahr im zweiten Quartal um 8,0 Prozent zurück.

Im Oktober sank der kombinierte Index von 53,7 auf 47,1 Punkte. Dieser Rückgang ist also bisher noch längst nicht so stark wie im Frühjahr. IHS-Analyst Siân Jones teilte in seinem Kommentar jedoch mit, IHS Markit erwarte, das Bruttoinlandsprodukt werde im vierten Quartal voraussichtlich 9,5 Prozent niedriger sein als vor einem Jahr. Auch im ersten Quartal 2021 werde das BIP im Vorjahresvergleich weiter sinken.

Die Zentralbank erwartet einen schwächeren Rückgang als IHS Markit

Im dritten Quartal 2020 ist das BIP nach Schätzung des Wirtschaftsministeriums 3,8 Prozent niedriger gewesen als vor einem Jahr (Rosstat wird eine erste Schätzung der Entwicklung des BIP im dritten Quartal am 12. November veröffentlichen).

Die russische Zentralbank hat in ihrem Anfang November erschienenen Konjunkturbericht für September zwar noch keine eigene Schätzung für den Rückgang des gesamten Bruttoinlandsprodukts im dritten Quartal vorgelegt. Die Abnahme der „Produktion in Basis-Industrien einschließlich des Großhandels“ veranschlagt sie jedoch für das dritte Quartal nur knapp halb so hoch (- 3,4 Prozent) wie den Rückgang im zweiten Quartal (- 7,1 Prozent).

Auf der Basis ihrer anlässlich der Leitzinsentscheidung am 23. Oktober aktualisierten mittelfristigen Prognose rechnet die Zentralbank offenbar nicht mit einem so starken Rückgang im vierten Quartal 2020 wie IHS Markit. Das zeigt folgende Abbildung aus ihren am 05. November veröffentlichten „Leitlinien für die Geldpolitik“ zur Entwicklung der vierteljährlichen Wachstumsraten des realen Bruttoinlandsprodukts.

Entwicklung des realen Bruttoinlandsprodukts im Basis-Szenario (Prozentuale Veränderungen gegenüber dem Vorjahresquartal in Prozent)

Die schwarze Linie lässt den Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 8 Prozent im zweiten Quartal erkennen. Für das dritte Quartal signalisiert sie, dass das BIP voraussichtlich nur noch um rund 5 Prozent gesunken ist.

Die aktuellen Prognose-Werte der Zentralbank für das Basisszenario zeigt die dunkelblaue Linie.

Für das vierte Quartal 2020 zeigt die Abbildung nur einen geringfügig stärkeren Rückgang des BIP als im dritten Quartal. Wie die hellblauen Schattierungen erkennen lassen, hält die Zentralbank im vierten Quartal höchstens einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um rund 8 Prozent gegenüber dem Vorjahr für möglich, während IHS Markit eine Abnahme um 9,5 Prozent prognostiziert.

Im „Monetary Policy Report“ schreibt die Zentralbank auf Seite 15 zur aktuellen BIP-Entwicklung, die Verschlechterung der epidemiologischen Lage im September und Oktober lasse erwarten, dass sich die Erholung der Wirtschaft im vierten Quartal nicht fortsetzen werde. Das aktuelle Basis-Szenario der Zentralbank gehe von der Annahme aus, dass das reale BIP im vierten Quartal gegenüber dem dritten Quartal annähernd stagnieren dürfte. 2021 dürfte sich die Erholung fortsetzen.

Titelbild

Quellen und Lesetipps:

Ostexperte.de-Artikel zu Konjunktur und Wirtschaftspolitik in Russland von Klaus Dormann:

BIP-Prognosen (EU; Zentralbank; Rechnungshof; Wirtschaftsministerium; IWF; Weltbank)

Einkaufsmanager-Indizes für Industrie und Dienstleistungen brachen im Oktober ein

Verbraucherpreisanstieg beschleunigte sich im Oktober im Vorjahresvergleich auf 4,0 Prozent

Wöchentliche Berichte zu Konjunktur und Wirtschaftspolitik

Sonstige periodische Berichte zu Konjunktur und Wirtschaftspolitik

Weitere Berichte zu Konjunktur und Wirtschaftspolitik in Russland

Konjunkturberichte September 2020 von Zentralbank, Wirtschaftsministerium und Rosstat

Vierteljährliche Konjunkturberichte für Russland und Osteuropa

Zentralbank: Berichte und Prognosen

Deutsch-russische Wirtschaftsbeziehungen

Klaus Dormann
Über den Autor

war von 1980 bis 2015 Mitarbeiter der volkswirtschaftlichen Abteilung der Ruhrgas AG und der E.ON SE.