Klaus DormannVon

Zur „Produktionsscharte“ kommt jetzt ein „Inflationsbuckel“

Das letzte Jahr war auch für Russlands Wirtschaft von vielen negativen Nachrichten beherrscht. Die Einschränkungen der Produktion der Unternehmen zur Bekämpfung der Coronapandemie, der Einbruch der Ölpreise und die Abwertung des Rubels ließen das Bruttoinlandsprodukt sinken und die Preise beschleunigt steigen. Die gesamtwirtschaftliche Produktion ist wegen der Pandemie 2020 voraussichtlich um 3,5 bis 4 Prozent niedriger gewesen als 2019. Dieser Rückgang ist aber geringer als viele Beobachter, insbesondere im Ausland, lange erwarteten. Wie haben sich die Industrieproduktion und die Umsätze von Einzelhandel und Dienstleistungsunternehmen im letzten Jahr entwickelt? Und welche Perspektiven der konjunkturellen Entwicklung gibt es für das neue Jahr?

Die Inflationsrate stieg im Dezember auf 4,9 Prozent

Trotz stark sinkender realer Umsätze von Handels- und Dienstleistungsunternehmen zogen die Verbraucherpreise im Jahresverlauf kräftig an. Ihr Anstieg hat sich zum Jahresende noch stärker beschleunigt als von der Zentralbank und der Regierung prognostiziert wurde.

Am 31. Dezember veröffentlichte Rosstat eine erste Schätzung des Preisanstiegs für Dezember. Die Inflationsrate beschleunigte sich im Vergleich zum Vorjahresmonat auf 4,9 Prozent. Die folgende Abbildung zeigt, dass sie im Verlauf des Jahres 2020 von Monat zu Monat fast ständig gestiegen ist.

Verbraucherpreisindex; Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat in Prozent

Lebensmittel verteuerten sich im Dezember gegenüber dem Vorjahresmonat stark überdurchschnittlich um 6,7 Prozent. Die Preise für „Nicht-Lebensmittel“ stiegen um 4,8 Prozent. Bei Dienstleistungen war der Preisanstieg mit 2,7 Prozent weiterhin unterdurchschnittlich. Gegenüber dem Vormonat November beschleunigte sich der Anstieg der Verbraucherpreise im Dezember weiter auf 0,8 Prozent.

Detaillierte Ergebnisse zur Entwicklung der Verbraucherpreise im Dezember wird Rosstat am 12. Januar veröffentlichen.

Inflationsziel der Zentralbank bereits im November überschritten

Als die Zentralbank am 18. Dezember entschied, den Leitzins bei 4,25 Prozent zu belassen (schwarze Linie in der folgenden Abbildung), hatte sich der Anstieg der Verbraucherpreise im November bereits auf 4,4 Prozent beschleunigt (CPI headline). Er überschritt damit das von der Zentralbank angestrebte Inflationsziel von 4 Prozent.

Inflation nach Warengruppen und Kerninflation (Veränderung gegenüber Vorjahr in Prozent) sowie Leitzins der Zentralbank (Prozent pro Jahr)

Deutlich überdurchschnittlich stiegen auch im November die Nahrungsmittelpreise (Food; + 5,8 Prozent). Der Anstieg der Preise für Dienstleistungen hielt sich dagegen bei 2,5 Prozent.

Es zeichnet sich ab, dass es im Winter 2021 einen kleinen „Inflationsbuckel“ geben wird.

Regierung und Zentralbank rechneten lange mit deutlich weniger Inflation

Russlands Wirtschaftsministerium und die Zentralbank haben die starke Beschleunigung des Preisanstiegs am Jahresende lange nicht erwartet.

·       In einer Pressemeldung des Wirtschaftsministeriums zur Vorlage der mittelfristigen Prognose bis 2023 hieß es noch am 16. September, das Ministerium sehe keine signifikanten Inflationsrisiken. Das Ministerium schätzte den Anstieg der Verbraucherpreise am Jahresende 2020 auf lediglich 3,8 Prozent (Tabelle).

·       Die Zentralbank ging noch in ihrer am 23. Oktober veröffentlichten mittelfristigen Prognose davon aus, dass der Anstieg der Verbraucherpreise am Jahresende 2020 nur 3,9 bis 4,2 Prozent erreicht.

In ihrer Presseerklärung nach der Sitzung des Direktorenrates am 18. Dezember hob die Zentralbank ihre Prognose für die Inflationsrate am Jahresende dann auf 4,6 bis 4,9 Prozent an. Das Wirtschaftsministerium rechnete zuletzt mit einem Anstieg der Inflationsrate auf 4,8 Prozent berichtet Finmarket. Im Verlauf des neuen Jahres erwarten von Interfax befragte Analysten einen Rückgang der Inflationsrate bis auf 3,5 Prozent am Jahresende. Die Zentralbank geht in ihrer mittelfristigen Prognose für Ende 2021 von einer Inflationsrate von 3,5 bis 4,0 Prozent aus.

In Umfragen zeigt sich, dass nach Einschätzung der Bevölkerung der Anstieg der Verbraucherpreise in Russland derzeit mit rund 12 Prozent viel höher ist als die von Rosstat ermittelte Inflationsrate. Zentralbankpräsidentin Nabilullina erläuterte diese Diskrepanz bei ihrer Teilnahme an einer Kochsendung des Fernsehsenders RTVI (Video-Link der Zentralbank).

Tatiana Evdokimova, frühere Chef-Volkswirtin für Russland der finnischen Nordea Bank, meint in einem Tweet, wahrscheinlich würde von den Verbrauchern der unterdurchschnittliche Preisanstieg von Dienstleistungen nicht ausreichend registriert. Evdokimova moderierte für das „Joint Vienna Institute“ Mitte Dezember ein Webinar, bei dem die Repräsentatin des IWF in Moskau, Annette Kyobe, eine Präsentation zur Reaktion der russischen Regierung auf die Corona-Krise vorstellte.

Wichtigster Preistreiber laut Regierung: die Rubel-Abwertung

Die Stellvertretende Wirtschaftsministerin Polina Kryuchkova erklärte laut TASS, für den Anstieg der Inflationsrate im Verlauf des Jahres 2020 sei vor allem die Abwertung des Rubels verantwortlich. Von Januar bis Dezember 2020 sei die jährliche Inflationsrate von 2,4 Prozent auf 4,9 Prozent gestiegen, also um 2,5 Prozentpunkte. Die Rubel-Schwäche habe davon rund 1,5 Prozentpunkte verursacht. Da sich die Lage auf dem Devisenmarkt seit Oktober stabilisiert habe, erwartet das Wirtschaftsministerium laut Kryuchkova aber, dass sich die inflationären Effekte der Abwertung im ersten Quartal 2021 erschöpfen.

Das Analysezentrum für die russische Regierung verglich in der folgenden Abbildung die Entwicklung des Anstiegs der Verbraucherpreise gegenüber dem Vorjahresmonat (graue Säulen; linke Skala) mit der Entwicklung des Rubel-Dollar-Kurses (blaue Linie; rechte Skala). Während im Januar 2020 nur rund 62 Rubel je US-Dollar bezahlt werden mussten, waren es im November rund 77 Rubel und im Dezember rund 74 Rubel.

Anstieg der Verbraucherpreise in Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat und Entwicklung des Rubelkurses gegenüber dem US-Dollar

Analytical Center for the Russian Government: Current trends of the Russian Economy; December 2020; S.16; 29.12.2020

Laut TradingEconomics wertete der Rubel gegenüber dem US-Dollar im Verlauf des Jahres 2020 um rund 18 Prozent ab (siehe auch Russische Zentralbank: External Sector Statistics; Ruble’s exchange rates).

Agrarprodukte verteuerten sich überdurchschnittlich

Ein wichtiger Preistreiber war laut der Stellvertretenden Ministerin auch der Anstieg der Preise für landwirtschaftliche Erzeugnisse in Russland und auf dem Weltmarkt. Bei einigen Agrar-Produkten habe es im Vergleich zu den Rekordernten im Jahr 2019 im letzten Jahr schlechtere Ernten gegeben.

Zur Stabilisierung der Nahrungsmittelpreise hat die Regierung unter anderem Exportzölle und mengenmäßige Exportbegrenzungen beschlossen. Sie vereinbarte mit Erzeuger- und Handelsverbänden auch Abkommen zur Begrenzung der Preise. Diese Maßnahmen ließen der Stellvertretenden Ministerin zufolge die zuvor besonders stark gestiegenen Preise für Zucker und Sonnenblumenöl bereits in der zweiten Dezemberhälfte sinken.

Das Bruttoinlandsprodukt war 2020 wohl 3,5 bis 4 Prozent niedriger als 2019

Laut Ende Dezember veröffentlichten Analysten-Umfragen sank Russlands gesamtwirtschaftliche Produktion 2020 gegenüber dem Vorjahr voraussichtlich um 3,6 Prozent (Interfax-Umfrage) bzw. 3,7 Prozent (Reuters-Umfrage). Das wäre weniger als die Regierung ihrer Haushaltsplanung zugrunde gelegt hat (- 3,9 Prozent) und die Zentralbank in der Presseerklärung nach der Sitzung des Direktorenrates am 18. Dezember schätzte (rund – 4 Prozent).

Wirtschaftsminister Reshetnikov gab sich in einer Rede vor dem Föderationsrat am 25. Dezember vorsichtig und schätzte den BIP-Rückgang für das Jahr 2020 auf 3,8 Prozent. Dieser Rückgang stimme praktisch mit seiner Prognose vom August überein.

Das Statistikamt will seine erste Schätzung für Produktion und Verwendung des Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2020 am 1. Februar vorlegen.

Bisherige Ergebnisse für Produktion, Investitionen und Arbeitsmarkt

Für die meisten Konjunkturdaten liegen bisher nur Ergebnisse bis einschließlich November vor. Laut ersten Berechnungen des Wirtschaftsministeriums im Monatsbericht für November war das Bruttoinlandsprodukt in den ersten elf Monaten 3,5 Prozent niedriger als in den ersten elf Monaten 2019. Minister Reshetnikov wies auf die bisherigen Produktionsergebnisse einiger wichtiger Branchen hin:

  • Die landwirtschaftliche Produktion war von Januar bis November 1,5 Prozent höher als vor einem Jahr.
  • Die Produktion des Verarbeitenden Gewerbes erreichte fast wieder ihr Vorjahresniveau (- 0,1 Prozent).
  • Die Bauproduktion hat sich auch stabilisiert (- 0,3 Prozent).

Reshetnikov machte auch darauf aufmerksam, dass der Rückgang der Investitionen in den ersten drei Quartalen auf etwas mehr als 4 Prozent beschränkt blieb. Er habe einen deutlich stärkeren Rückgang erwartet.

Die Lage auf dem Arbeitsmarkt stabilisiere sich allmählich, fügte er an. Die Arbeitslosenquote betrage nach einem Anstieg auf 6,4 Prozent im August im November noch 6,1 Prozent. Damit sei die Situation auf dem Arbeitsmarkt weiterhin angespannt. Mehr Beschäftigung bleibe eine der Prioritäten der Wirtschaftspolitik im Jahr 2021.

Die Industrieproduktion ist insgesamt auf Erholungskurs

Das Analysezentrum für die russische Regierung veröffentlichte Ende 2020 im Anhang seines monatlichen Berichts „Aktuelle Trends der russischen Wirtschaft“ unter anderem die beiden folgenden Abbildungen, die die aktuelle Produktionsentwicklung in den Bereichen Industrie, Handel und Dienstleistungen erkennen lassen.

Die erste Abbildung zeigt, dass der Rückgang der Industrieproduktion insgesamt gegenüber dem Vorjahresmonat im November auf 2,6 Prozent abgenommen hat (graue Säule). Die Produktion des Bereichs „Verarbeitendes Gewerbe“ war dabei 1,1 Prozent höher als im November 2019 (gelbe Linie). Deutlich höher als im November 2019 war die Produktion des Bereichs „Wasserversorgung, Entsorgung“ (violette Linie; +3,3 Prozent).

Entwicklung der Industrieproduktion

(Veränderung gegenüber Vorjahresmonat in Prozemt)

Analytical Center of the Russian Government: Current trends of the Russian Economy; December 2020; S.15; 29.12.2020

Weiterhin deutlich niedriger als im Vorjahr war die Produktion im Bereich „Bergbau, Förderung von Rohstoffen“ (blaue Linie; – 7,6 Prozent).

Auch die Produktion im Bereich „Versorgung mit Strom, Gas, Dampf“ war im November im Vorjahresvergleich rückläufig (grüne Linie; – 2,8 Prozent).

Der Dienstleistungsbereich hat noch viel mehr aufzuholen als der Einzelhandel

Der Corona-Lockdown im zweiten Quartal hat den realen Umsatz des Einzelhandels und vor allem der Dienstleistungsunternehmen zwar viel stärker einbrechen lassen als die Industrieproduktion. Wie die folgende Abbildung des Analysezentrums zeigt, war der reale Einzelhandelsumsatz seit August aber nur noch wenig niedriger als vor einem Jahr (graue Säulen). Im November beschleunigte sich der Rückgang allerdings wieder auf 3,1 Prozent im Jahresvergleich. Dabei war der Umsatz mit Lebensmitteln 3,1 Prozent niedriger (violette Linie), der Umsatz mit Nicht-Lebensmitteln unterschritt das Vorjahresergenis weniger stark um 1,7 Prozent (gelbe Linie).

Entwicklung des realen Umsatzes im Einzelhandel und mit Dienstleistungen

(Veränderung gegenüber Vorjahresmonat in Prozent)

Analytical Center of the Russian Government: Current trends of the Russian Economy; December 2020; S. 16; 29.12.2020

Der reale Umsatz der Dienstleistungsunternehmen hat sich bisher viel schwächer erholt als der Einzelhandel. Er war im Oktober noch 13,4 Prozent niedriger als vor einem Jahr (blaue Linie).

Perspektiven 2021: Das VEB-Institut erwartet nur 2 Prozent BIP-Wachstum

Das Forschungsinstitut der staatlichen Vnesheconombank (Chef-Volkwirt Andrey Klepach) geht in einer Ende Dezember veröffentlichten umfangreichen Präsentation zu den mittel- und langfristigen Perspektiven der russischen Wirtschaft jetzt auch davon aus, dass Russlands Bruttoinlandsprodukt 2020 gegenüber dem Vorjahr voraussichtlich um 3,7 Prozent gesunken ist. Dabei habe es im vierten Quartal wohl annähernd auf dem Niveau des dritten Quartals stagniert, wie folgende Abbildung zeigt.

Vierteljährliche Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts

4. Quartal 2018 = 100

Im Jahr 2021 erwartet das VEB-Institut zunächst im ersten Quartal einen leichten Rückgang der gesamtwirtschaftlichen Produktion gegenüber dem vierten Quartal 2020. Für das gesamte Jahr 2021 rechnet es nur mit einer schwachen Erholung des BIP um 2,0 Prozent gegenüber 2020. Damit kann das Vorkrisenniveau nicht erreicht werden.

Bei der jüngsten Interfax-Umfrage wurde hingegen im Jahr 2021 im Durchschnitt ein Anstieg der gesamtwirtschaftlichen Produktion um 3,0 Prozent erwartet. Die russische Regierung rechnet 2021 mit einem Wachstum von 3,3 Prozent, die Zentralbank geht in ihrer mittelfristigen Prognose von einem Anstieg um 3,0 bis 4,0 Prozent aus.

Auch der Einzelhandel holt den Rückgang des Jahres 2020 noch nicht auf

Der reale Einzelhandelsumsatz wird nach Einschätzung des VEB-Instituts im Jahresdurchschnitt 2020 um 4,0 Prozent niedriger sein als 2019 (blaue Linie). Den Einbruch des Umsatzes im Dienstleistungsbereich veranschlagt es auf 17,3 Prozent (grüne Linie).

Vierteljährliche Entwicklung des realen Umsatzes im Eiinzelhandel und im Dienstleistungsbereich; 4. Quartal 2018 = 100

2021 bleibt laut VEB-Institut auch der Einzelhandel bei einem Umsatzwachstum um 2,9 Prozent noch etwas unter dem im Jahr 2019 erreichten Niveau.

Der Umsatz im Dienstleistungbereich erholt sich zwar um 10,4 Prozent. Auch damit erreicht er das Vorkrisen-Niveau aber noch längst nicht.

Die real verfügbaren Einkommen folgen weitgehend der BIP-Entwicklung

Das VEB-Institut geht davon aus, dass die Entwicklung der real verfügbaren Einkommen der Bevölkerung von der Entwicklung des realen Bruttoinlandsprodukts nur wenig abweichen wird. Bei einem Rückgang der Einkommen um 4,5 Prozent im Jahr 2020 und einem Anstieg um 1,8 Prozent im Jahr 2021 erwartet es, dass sie Ende 2021 noch merklich niedriger sein werden als 2019.

Vierteljährliche Entwicklung der real verfügbaren Einkommen

4. Quartal 2018 = 100

Rosstat revidierte BIP-Wachstum für 2019 und 2018 kräftig nach oben

Eine erfreuliche Nachricht gab am Jahresschluss noch das Statistikamt Rosstat bekannt: Russlands Wirtschaft ist in den Jahren 2018 und 2019 deutlich stärker gewachsen als bisher errechnet wurde.

  • 2019 wuchs die Wirtschaft nicht nur um 1,3 Prozent, sondern um 2,0 Prozent.
  • 2018 wuchs sie nicht nur um 2,5 Prozent, sondern um 2,8 Prozent.

Für 2019 war dies die dritte Schätzung Rosstats für das Wirtschaftswachstum, für 2018 die fünfte (und letzte).

Bekannte Ökonomen diskutierten im Wirtschaftsklub der Unternehmensberatung FBK Grant Thornton

Die Entwicklung der russischen Wirtschaft im Jahr 2020 und ihre Perspektiven waren Mitte Dezember auch Thema einer Online-Konferenz des Wirtschaftsklubs der Unternehmensberatung FBK Grant Thornton (Video).

Teilnehmer waren (in der Reihenfolge der Redebeiträge):

·       Igor Nikolaev, Direktor FBK Institute for Strategic Analysis (Minute 4 bis 14)

·      Anton Struchenevsky, Chef-Volkswirt Sberbank CIB (Minute 15 bis 27)

·       Alexey Vedev, Leiter Strukturforschung, RANEPA (Minute 27 bis 36)

·       Evsey Gurvich, Leiter Economic Expert Group (Minute 37 bis 50)

·       Vladimir Gimpelson, Direktor Arbeitsmarktstudien, HSE (Minute 51 bis 70)

·       Nikita Maslennikov, Institute of Contemporary Development (Minute 70 bis 86)

·       Moderator: Andrey Kolesnikov, Carnegie Moscow Center

Marina Zateichuk hat die Redebeiträge in der „Economy Times“ in drei Artikeln zusammengefasst:

·       Beiträge von Igor Nikolaev und Yevsey Gurvich: We have not learned to grow without improving the oil situation„; Economy Times, 22.12.2020

·       Beitrag von Vladimir Gimpelson:“Current statistics illuminate only one side of the road„; ET, 27.12.2020

·       Beiträge von Anton Struchenevsky, Alexey Vedev und Nikita Maslennikov: „The most important result of the outgoing year is the trap-2022“; ET, 30.12.2020

Titelbild

Titelbild: unsplash.com

Quellen und Lesetipps:

Ostexperte.de-Artikel zu Konjunktur und Wirtschaftspolitik in Russland von Klaus Dormann:

Russlands Wirtschaft am Jahreswechsel 2020/2021 – Rückblick und Ausblick

Denis Anokhov, Rating service of RAEX-Europe; Research Report on Russia (Min. 20-35)

Vasilisa Baranova, Gazprombank: „Russia’s macroeconomic outlook“ (Min. 35-57)

Evgeniya Loktionova, Investment and Innovation Department of Lipetsk Region (Min. 58-70);

Sergey Smirnov, Development Institute, HSE: HSE Consensus Forecast (Min. 70-82)

Moderation: Vladimir Gorchakov, Rating service of RAEX-Europe; 16.12.2020

BIP Wachstum in den Jahren 2019 und 2019 von Rosstat kräftig nach oben revidiert

Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal 2020 nach Verwendungsbereichen

Einkaufsmanager-Indizes im Dezember: Der Anstieg im Verarbeitenden Gewerbe zieht den kombinierten Index leicht nach oben; Der Dienstleistungsindex ist etwas gesunken

Der Preisanstieg beschleunigte sich im Dezember auf 4,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr

Geldpolitik: Leitzinsentscheidung am 18.12.2020: Leitzins bleibt 4,25 Prozent

Zentralbank: Berichte und Prognosen

Wöchentliche Berichte zu Konjunktur und Wirtschaftspolitik in Russland

Vnesheconombank Institute:World Economy and Markets Review“ mit Russland-Themen:

Sberbank: Wochenbericht „Global Economic News“ mit Russland-Themen:

Dmitry A. Zaitsev; Rechnungshof-Wochenbericht:Economic Monitoring“ ; jeweils donnerstags

Marina Voitenko; politcom.ru: Wirtschaftspolitischer Wochenrückblick; jeweils donnerstags

BOFIT; Bank of Finland: BOFIT Weekly:

Russland und China im wöchentlichen Wechsel; donnerstags finnische; freitags englische Ausgabe

·        Russian GDP contracted in the third quarter in annual terms, but growth varied considerably across branches; 18.12.2020

·        Russia‘s Economy weakened in October; 04.12.2020

Sonstige periodische Berichte zu Konjunktur und Wirtschaftspolitik

Weitere Berichte zu Konjunktur und Wirtschaftspolitik in Russland

Deutsch-russische Beziehungen

Länderberichte von Außenwirtschaftsorganisationen, Wirtschaftsverbänden, Instituten

Klaus Dormann
Über den Autor

war von 1980 bis 2015 Mitarbeiter der volkswirtschaftlichen Abteilung der Ruhrgas AG und der E.ON SE.