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Russlands Bausektor im Fokus

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Wie es der russischen Baubranche geht: Hochbau, Tiefbau, Grünes Bauen, Fenstermarkt und Baustoffe

Germany Trade and Invest (GTAI) hat sich zuletzt in mehreren Artikeln Russlands Baubranche genauer angesehen. Hier haben wir die wesentlichen Entwicklungen der Bereiche für Sie zusammengetragen. Klicken Sie auf die Links, um sich detaillierter bei GTAI zu den einzelnen Sektoren zu informieren. 

Hochbau

Der Hochbau befindet sich demnach im Umbruch. Dort würden weniger, dafür aber größere Wohnhäuser gebaut, schreibt GTAI. Es seien weniger Wohngebäude hochgezogen worden, dafür stieg die fertiggestellte Fläche. Im Nicht-Wohnungsbau-Sektor wurden meist laufende Projekte vollendet, neue Vorhaben aber verschoben. Gewerbliche Kunden fragten mittlerweile nach kleinere Flächen bis zu 150 qm und verlagern ihre Büros weg von den teuren Innenstadtlagen zur Peripherie.

Tiefbau

Im Tiefbau herrsche Sparzwang. Im vergangen Jahr wurde massiv gespart. Die öffentlichen Ausgaben für Infrastruktur und Tiefbau seien um 20 bis 30 Prozent zurückgefahren worden, 2016 sei sogar mit noch größeren Kürzungen zu rechnen – auch bei den WM-Projekten. Lichtblicke böten sich bei Projekten in Südrussland und im Fernen Osten, so GTAI.

Grünes Bauen

Ein weiterer Text widmet sich dem Grünen Bauen. In Russland seien Baustoffe und Baumaterial für grünes Bauen bis jetzt allerdings chancenlos. Es gebe erst wenige Vorzeigeprojekte bezüglich energieffizienten Bauens, was sich mit der WM 2018 aber ändern soll. Russland habe in diesem Gebiet viel Nachholbedarf.

Fenstermarkt

Auf dem russischen Markt für Fenster finde derzeit eine Marktbereinigung statt, konstatiert GTAI. Viele kleine Hersteller mussten 2015 den Betrieb einstellen aufgrund der rückläufigen Nachfrage und dem Preisverfall. Für Kunstofffenster sähen die Prognosen bis 2020 düster aus, für energieeffiziente Fenster gebe es Bedarf. Herstellern fehle es hier jedoch teilweise an der technischen Ausstattung und Technologie dafür.

Baustoffindustrie

Die russische Baustoffindustrie sei ebenfalls eingebrochen, heißt es weiter. Lediglich in den Untersparten, in denen Werkseröffnungen zu verzeichnen waren, konnte ein Zuwachs gegenüber dem Vorjahr registriert werden. Auch für die deutschen Hersteller Maschinen zur Fertigung von Baustoffen und Baumaterialien hätten sich die Absatzmöglichkeiten erneut verringert, so GTAI. Baumärkte spielten beim Vertrieb von Baumaterialien hingegen eine immer größere Rolle. Besonders Richtung Ferner Osten werde expandiert.

Titelbild

Quelle: Fotos von Simon Schütt

 

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