Russland plant Regulierung von Mitfahrzentralen

Russland plant Regulierung von Mitfahrzentralen

Die russische Regierung plant offenbar ein Gesetz zur Regulierung von Ridesharing-Dienstleistungen. Eine entsprechende Initiative sei auf Wunsch der französischen Online-Mitfahrzentrale BlaBlaCar angeregt worden, berichtet die Zeitung Kommersant. Der Anbieter vermittelt Fahrgemeinschaften von zwei oder mehreren Personen, die sich die Benzinkosten teilen. CEO Nicholas Brusson hatte Ende 2016 erklärt, dass sein Russlandgeschäft ein „phänomenales Niveau“ erreicht habe. Doch später drohten russische Behörden mit einem möglichen Verbot der Mitfahrzentrale. Kritiker bezeichneten den Service als Vermittler von gesetzwidrigen Fahrdienstleistungen. Ein neues Gesetz soll unter anderem illegale Geschäftstätigkeiten unterbinden und Sicherheitsvorschriften festlegen. Dazu wolle das Verkehrsministerium eine Arbeitsgruppe mit Regierungsvertretern, NGOs und Marktteilnehmern ins Leben rufen. Im Dezember 2017 hatte der französische Wirtschaftsminister Bruno Le Maire im Zuge einer Russland-Reise um eine entsprechende Rahmenregulierung gebeten.

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Quelle: Hadrian | Shutterstock.com[/su_spoiler]