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Russland will inländisches Roaming abschaffen

Die russische Staatsduma genehmigt in erster Lesung ein Gesetz zur Abschaffung inländischer Roaming-Gebühren. Dies geht aus einem Bericht des Wirtschaftsportals RBC hervor. Den Verfassern zufolge müssten Telekommunikationsunternehmen künftig einen „einheitlichen Tarif“ für ein- und ausgehende Anrufe anbieten – unabhängig vom Aufenthaltsort. Die aktuelle Situation verhindere eine „Entwicklung von Dienstleistungen“ auf dem Territorium Russlands und sei lediglich eine „zusätzliche Einkommensquelle“ für die Anbieter. Nach Angaben von MegaFon könnte das Gesetz zu Preissteigerungen führen und dadurch Bürger benachteiligen, die selten durch das Land reisen. Bereits im Jahr 2017 hatte die Föderale Antimonopolbehörde (FAS) angekündigt, nationales Roaming abzuschaffen. Dies soll auch für die Halbinsel Krim gelten.

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