Klaus DormannVon

Auch die Weltbank sieht das BIP 2020 nur noch um 4 Prozent sinken

An Nachrichten und Analysen zu Stand und Perspektiven der russischen Wirtschaft herrschte in der letzten Woche kein Mangel. Am Dienstag veröffentlichte die Weltbank ihren halbjährlichen „Russia Economic Report“. Als Konsequenz ihrer detaillierten Analyse gab sie Russlands Wirtschaftspolitik nicht nur „gute Noten“ und einige Verbesserungsvorschläge – für 2020 rechnet das Geldinstitut jetzt sogar nur noch mit einem Rückgang der gesamtwirtschaftlichen Produktion um 4 Prozent. Anfang Oktober hatte sie noch minus 5 Prozent prognostiziert. Zu „Aufwärtsrevisionen“ für Russlands Wirtschaft entschlossen sich auch einige der führenden deutschen Forschungsinstitute in ihren „Winterprognosen“.

Am Donnerstag strich Präsident Putin in seiner Jahrespressekonferenz heraus, dass Russlands Wirtschaft besser als viele andere Volkswirtschaften durch die Corona-Krise kommt. Er skizzierte die erwartete Erholung der Wirtschaft, sprach aber auch aktuelle Probleme wie den verschärften Preisanstieg, die sinkenden Realeinkommen und die wachsende Armut an.

Am Freitag stand schließlich nicht nur eine Leitzinsentscheidung der Zentralbank an. Auch das Statistikamt Rosstat veröffentlichte am Nachmittag noch die November-Daten zur Produktion wichtiger Branchen und berichtete über die Entwicklung von Löhnen und Arbeitsmarkt.

Links zu Dokumenten und Pressestimmen zu diesen Ereignissen haben wir am Schluss dieses Artikels gesammelt.

Im Ergebnis könnte bei Russlands Wirtschaftspolitikern trotz Corona-Krise zum Jahresende doch noch etwas Festtagsstimmung aufkommen. Zumindest zur Treffgenauigkeit ihrer Prognose zur Produktionsentwicklung kann sich die Regierung wie bereits im letzten Jahr gratulieren lassen.

In den ersten elf Monaten war das BIP nur rund 3,5 Prozent niedriger als 2019

Das Wirtschaftsministerium schätzt auf Basis der neuen Rosstat-Daten den Rückgang des Bruttoinlandsprodukts im November im Vorjahresvergleich auf 3,7 Prozent. In den ersten elf Monaten 2020 war das BIP laut Wirtschaftsministerium voraussichtlich 3,5 Prozent niedriger als im Vorjahr.

Damit wird es immer wahrscheinlicher, dass das Jahresergebnis der gesamtwirtschaftlichen Produktion nahe bei der Prognose liegen wird, die das Wirtschaftsministerium schon Ende August verbreitete (- 3,9 Prozent). Die Weltbank und der IWF rechneten damals hingegen noch mit einem deutlich stärkeren Einbruch um 6 Prozent (Weltbank am 6. Juli) bzw. 6,6 Prozent (IWF am 24. Juni).

In der folgenden Abbildung zeigt die blaue Linie, dass der Rückgang des Bruttoinlandsprodukts gegenüber dem Vorjahresmonat im November mit 3,7 Prozent etwas geringer war als im Oktober (- 4,5 Prozent).

Der letzte blaue Punkt markiert den Rückgang der gesamtwirtschaftlichen Produktion im dritten Quartal um 3,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Im Lockdown im zweiten Quartal war das BIP um 8,0 Prozent gesunken.

Der Rückgang des Bruttoinlandsprodukts schwächte sich im November ab

Blaue Linie: Veränderung des BIP gegenüber dem Vorjahresmonat in Prozent laut Schätzung des Wirtschaftsministeriums; dunkle Punkte: Veränderung des BIP gegenüber dem Vorjahresquartal in Prozent laut Rosstat; Quelle: Wirtschaftsministerium: Bild der Wirtschaft November 2020; 18.12.2020

Auch Weltbank erwartet 2020 einen BIP-Rückgang um 4 Prozent

Neben den Produktionsdaten für November dürfte im russischen Wirtschaftsministerium vor allem der neue „Russia Economic Report“ der Weltbank befriedigt zur Kenntnis genommen worden sein. Nach dem IWF schloss sich jetzt auch sie den Prognosen der Regierung an, dass die gesamtwirtschaftliche Produktion in diesem Jahr voraussichtlich nur um rund 4 Prozent sinken wird.

Einige deutsche Forschungsinstitute sehen Russlands Konjunktur in diesem Jahr sogar noch weniger geschwächt als es Weltbank und die Regierung tun. So rechnen das Kieler Institut für Weltwirtschaft und das Institut für Wirtschaftsforschung in Halle nur mit einem Produktionsrückgang um 3,0 bzw. 3,1 Prozent. Die Prognosen des Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin (- 3,7 Prozent) und des Münchner ifo Instituts (- 3,9 Prozent) decken sich weitgehend mit der Regierungsprognose (- 3,9 Prozent). Anfang September hatte das Berliner DIW den diesjährigen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts noch auf – 5,9 Prozent veranschlagt.

Die Wachstumserwartungen für 2021 liegen noch weit auseinander

Wenig Zustimmung auf internationaler Ebene findet allerdings weiterhin die Wachstumsprognose der Regierung für das nächste Jahr (+ 3,3 Prozent). Eine so weitgehende Erholung der Wirtschaft erwartet zum Beispiel auch die Weltbank nicht, die 2021 nur mit einem Plus von 2,6 Prozent rechnet. Noch deutlich skeptischer ist das ifo Institut, das seine Wachstumsprognose für 2021 auf nur noch 2,0 Prozent senkte.

Demgegenüber bleibt das Kieler ifW auch in seiner neuen „Winterprognose“ bei einer vergleichsweise sehr optimistischen Prognose für 2021 vom September. Danach wird die gesamtwirtschaftliche Produktion in Russland im nächsten Jahr um 4,2 Prozent zulegen und so den Rückschlag des Jahres 2020, den das ifW auf 3 Prozent schätzt, mehr als aufholen.

Wachstumsprognosen 2020 bis 2022

Veränderung des realen Bruttoinlandsprodukts gegenüber dem Vorjahr in Prozent

  202020212022 
Helaba, Frankfurt12/18/2020-3.832
Kiel Institut für Weltwirtschaft, ifW12/17/2020-34.21.8
Weltbank12/16/2020-42.63
Ifo Institut, München12/16/2020-3.924
IWH Halle12/16/2020-3.12.71.8
Berenberg Bank, Hamburg12/16/2020-3.42.52
Economist Intelligence Unit, London12/15/2020-3.82.81.8
OPEC, Wien12/14/2020-4.52.9
Vnesheconombank Institut12/11/2020-422.4
Rating-Agentur Expert RA, Frankfurt12/11/2020-4.52.5
Commerzbank, Frankfurt12/11/2020-42.32.5
DIW Berlin12/10/2020-3.72.61.9
Uralsib Bank12/09/2020-3.62.81.7
Scope Ratings; Berlin12/09/2020-4.52.5
Fitch Rating Agency12/08/2020-3.732.7
Haushaltsgesetz12/08/2020-3.9
Urals 41,8 $/b
3.3
Urals 45,3 $/b
3.4
Urals 46,6 $/b
DekaBank, Frankfurt12/04/2020
-3.82.82.3
ING Bank, Amsterdam12/03/2020
-32.52.2
Alfa Bank, Moskau12/02/2020
- 3,8 bis – 4,02,5
Interfax-Umfrage12/02/2020
-3.82.7
FocusEconomics Consensus12/01/2020
-3.93.12.3
OECD, Paris12/01/2020
-4.32.82.2
Reuters Poll11/30/2020
-3.83.3
Sber, Moskau11/30/2020
- 3,5 bis – 4,52,5 bis 3,52 bis 3
Eurasian Development Bank, Moskau11/26/2020
-43.22.7
Internationaler Währungsfonds11/24/2020rd. - 4rd. + 2,5
Credit Suisse11/24/2020
-42.7
Unicredit, Mailand11/19/2020-3.92.32.2
ACRA Rating, Moskau11/19/2020
-4.33.83.3
WIIW, Wien11/12/2020
-4.52.52.1
Sachverständigenrat11/11/2020
-4.42.7
Russischer Rechnungshof
“Neutrales Szenario”
10/28/2020-4.2
Urals 42 $/b
2.2
Urals 50 $/b
2.7
Urals 55 $/b
Russischer Rechnungshof
“Risiko-Szenario”
10/28/2020-4.8
Urals 40 $/b
1.3
Urals 45 $/b
2.4
Urals 50 $/b
Russische Zentralbank10/23/2020- 4,0 bis - 5,0
Urals 41 $/b
3,0 bis 4,0
Urals 45 $/b
2,5 bis 3,5
Urals 45 $/b

Weltbank-Prognosen: Langsames Wachstum bei leicht anziehender Inflation

Wie schnell sich die Wirtschaft im nächsten Jahr erholen wird, hängt maßgeblich vom weiteren Verlauf der Pandemie ab. Die Weltbank geht in ihrem Basisszenario davon aus, dass sich die Zahl der täglichen Infektionen im Verlauf des ersten Halbjahres stabilisiert und Impfungen weiter Teile der Bevölkerung die Basis für eine nachhaltige wirtschaftliche Erholung in der zweiten Jahreshälfte und im Jahr 2022 legen.

Träger des Wirtschaftswachstums um 2,6 Prozent im nächsten Jahr wird nach Einschätzung der Weltbank vor allem der private Verbrauch sein. Er werde etwas stärker steigen (+ 3,1 Prozent) als die Brutto-Anlageinvestitionen (+ 2,5 Prozent). 2022 würden dann voraussichtlich von den Investititonen stärkere Impulse für das Wachstum der Wirtschaft kommen.

2021/2022 ist eine allmähliche Erholung zu erwarten

Der jahresdurchschnittliche Anstieg der Verbraucherpreise wird sich, so die Weltbank, bis zum Jahr 2022 allmählich auf das von der Zentralbank angestrebte Inflationsziel von 4 Prozent erhöhen. Für 2020 rechnet die Weltbank mit einer Inflationsrate von durchschnittlich 3,4 Prozent. Im nächsten Jahr werde eine weitere Lockerung der Geldpolitik zur Erholung der gesamtwirtschaftlichen Produktion beitragen können.

Steigende Ölpreise können den Einbruch der Exporterlöse kaum ausgleichen

Auch die außenwirtschaflichen Bedingungen werden sich laut der Weltbank in den nächsten beiden Jahren verbessern. Der Ölpreis werde von 41 Dollar/Barrel im laufenden Jahr auf 44 Dollar im nächsten Jahr steigen und im Jahr 2022 50 Dollar erreichen. Gleichzeitig erwartet die Weltbank eine allmähliche Lockerung der mit der OPEC+ vereinbarten Begrenzungen der Ölförderung.

Das werde dazu beitragen, dass die stark gesunkenen Exporterlöse wachsen (2021um rund 33 Milliarden US-Dollar und 2022 um rund 28 Milliarden US-Dollar). Der Einbruch der Exporterlöse im Jahr 2020 um rund 125 Milliarden Dollar wäre damit aber nur rund zur Hälfte ausgeglichen.

Der Leistungsbilanzüberschuss bleibt, so die Weltbank, 2021 mit rund 40 Milliarden US-Dollar deutlich niedriger als 2019 (rd. 65 Milliarden US-Dollar) und 2018 (rd. 116 Mrd. US-Dollar).

Die Weltbank rät zu einem langsameren Abbau des Haushaltsdefizits

In diesem Jahr erwartet die Weltbank in Russland ein gesamtstaatliches Haushaltsdefizit von 4,6 Prozent des BIP (nach einem Überschuss von 1,7 Prozent im Jahr 2019). Sie lobt die „antizyklische Fiskalpolitik“ der russischen Regierung. Mit der Hinnahme des Defizits habe sie dazu beigetragen, die negativen Auswirkungen der Corona-Krise auf die russische Konjunktur zu begrenzen.

Für 2021 und 2022 geht die Weltbank davon aus, dass die russische Regierung mit ihrer jetzt eingeschlagenen „Konsolidierungspolitik“ das entstandene Haushaltsdefizit rascher senkt als vergleichbare Länder. Die Weltbank befürchtet, dass diese Politik das Wachstum der russischen Wirtschaft bremsen könnte. Angesichts der relativ geringen Staatsverschuldung und beträchtlicher finanzieller Reserven meint Apurva Sanghi, Chef-Volkswirt der Weltbank für Russland, dass die russische Regierung einen gewissen Spielraum für eine langsamere Konsolidierung habe.

Auch Andrey Klepach erwartet nur eine langsame Erholung

Einen Rückgang der gesamtwirtschaftlichen Produktion um rund 4 Prozent erwartet auch Andrey Klepach, Chef-Volkswirt der staatlichen Vnesheconombank, für das Jahr 2020. Er referierte am 10. Dezember bei einer „Online-Konferenz“ der Arbeitsgruppen „Wirtschaft“ und „Gesundheit“ des „Petersburger Dialogs“. Klepach ist Koordinator der Arbeitsgruppe „Wirtschaft“ auf russischer Seite.

Die folgende Abbildung aus seiner Präsentation zeigt die vierteljährliche Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts (4. Quartal 2018=100) mit den Veränderungsraten gegenüber dem Vorjahr.

Bruttoinlandsprodukt, 4. Quartal 2018 = 100

Andrey Klepach: Российская экономика и общество: от кризиса к восстановлению, от пандемии к оздоровлению (Russlands Wirtschaft und Gesellschaft: Von der Wirtschaftskrise zur Erholung, von der Pandemie zur Gesundung); Präsentation am 10.12.2020; Seite 4; 17.12.2020

Im laufenden vierten Quartal erwartet Klepach einen erneuten Rückgang der gesamtwirtschaftlichen Produktion gegenüber dem Vorquartal, der aber längst nicht so stark sein werde wie im zweiten Quartal. Für das Gesamtjahr 2020 werde sich sich ein Rückgang gegenüber 2019 um 4,0 Prozent ergeben.

Für das kommende Jahr rechnet Klepach nur mit einem Anstieg des BIP um 2,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Abbildung zeigt, dass das BIP im vierten Quartal 2021 sein „Vorkrisen-Niveau“ vom 1. Quartal 2020 laut Klepach fast wieder erreicht haben wird.

Webinar der Rating Agentur „Expert RA“ zu Konjunkturperspektiven

Die Prognosen der Frankfurter Rating-Agentur „Expert RA“ und der Berliner „Scope Ratings“, über die Ostexperte.de vor einer Woche berichtete, entsprechen für 2020 und 2021 mit jeweils – 4,5 Prozent und + 2,5 Prozent weitgehend den neuen Weltbank-Prognosen.

„Expert RA“ veranstaltete zu seinem jüngsten Rating-Bericht und zu den Konjunktur-Perspektiven der russischen Wirtschaft am 16. Dezember ein Webinar in Englisch (Video). Dabei stellte Matthias Schepp, Vorstandsvorsitzender der AHK Moskau, die Ergebnisse der jüngsten Geschäftsklima-Umfrage bei deutschen Unternehmen in Russland vor (Video: Minute 2- 19). Weitere Beiträge:

  • Denis Anokhov, Rating Service of RAEX-Europe: „Research Report on Russia“ (Video: Min. 20-35)
  • Vasilisa Baranova, Gazprombank: „Russia’s macroeconomic outlook“ (Video: Min. 36-57)
  • Evgeniya Loktionova, Investment and Innovation Department of Lipetsk Region: Präsentation für Investoren (Video: Min. 58-70)
  • Sergey Smirnov, Higher School of Economics: „HSE-Consensus Forecast“ (Video: Min. 70-82)
  • Moderation: Vladimir Gorchakov, Rating Service of RAEX-Europe
Titelbild

Titelbild: Sergey Kochkarev / flickr.com

Quellen und Lesetipps:

Ostexperte.de-Artikel zu Konjunktur und Wirtschaftspolitik in Russland von Klaus Dormann:

Geldpolitik: Leitzinsentscheidung am 18.12.2020: Leitzins bleibt 4,25 Prozent

Kommentare zur Leitzinsentscheidung und zu Inflation und Geldpolitik:

Verbraucherpreisanstieg beschleunigte sich im November und Anfang Dezember

Zentralbank: Berichte und Prognosen

Zentralbank: Kalender der Sitzungstermine mit Links zu Pressemeldungen und Prognosen

Zentralbank: Veröffentlichungskalender: Statistiken; Publikationen

Zentralbank: Pressemeldung zum Konjunktur-Bulletin “Talking Trends“ der volkswirtschaftlichen Abteilung: The rise in inflation is temporary; 09.12.2020; Archiv „Talking Trends“; engl. Fassung: Executive summary + spätere vollständige engl. Übersetzung;

Yandex Presselinks: Nabiullina: Russian economy will reach pre-crisis level in mid-2022.This was announced at a plenary meeting of the State Duma; 25.11.2020

Zentralbank: Monetary Policy Guidelines 2021-2023 + englisch; 05.11.2020

Zentralbank: Speech by Elvira Nabiullina at a joint meeting of the relevant State Duma committees on the Main Directions of Monetary Policy for 2021-2023; 11.11.2020

Zentralbank: Monetary Policy Report; + englisch; 02.11.2020

Banki.ru: The Central Bank warned of possible lower oil prices compared to the baseline scenario; 02.11.2020

Zentralbank: Medium-Term Forecast; 23.10.2020

Zentralbank: Investor presentation „Russia’s Economic Outlook and Monetary Policy“; 28.10.2020

Zentralbank: Investor presentation „Russian Financial Sector“; PDF mit Macro-Update; 02.12.2020

Zentralbank: Statistical Bulletin; monatlich, russisch; + englisch

Putins Jahrespressekonferenz am 17.12.2020

Konjunkturberichte für November 2020

·        Trading Economics: Russia: Calendar; Russia: Economic Indicators

Die Industrieproduktion war im November nur noch 2,6 Prozent niedriger als im Vorjahr

Weltbank „Russia Economic Report“ und weitere Analysen zur russischen Wirtschaft

Denis Anokhov, Rating service of RAEX-Europe; Research Report on Russia (Min. 20-35)

Vasilisa Baranova, Gazprombank: „Russia’s macroeconomic outlook“ (Min. 35-57)

Evgeniya Loktionova, Investment and Innovation Department of Lipetsk Region (Min. 58-70);

Sergey Smirnov, Development Institute, Higher School of Economics; HSE (Min. 70-82)

Moderation: Vladimir Gorchakov, Rating service of RAEX-Europe; 16.12.2020

Wöchentliche Berichte zu Konjunktur und Wirtschaftspolitik in Russland

Vnesheconombank Institute:World Economy and Markets Review“ mit Russland-Themen:

Sberbank: Wochenbericht „Global Economic News“ mit Russland-Themen:

  • 14.12.: Preise für Zucker und Sonnenblumenöl stark gestiegen; Regierung erwägt Preisregulierung; BIP in Q3 3,4 Prozent niedriger; Beiträge nach Herstellungsbereichen:
  • 07.12.: Verbraucherpreise im November; Einkaufsmanager-Indizes;
  • 30.11.: Entwicklung von Unternehmensgewinnen und Investitionen;
  • 23.11.: Produktion nach Wirtschaftszweigen, saisonbereinigt: Oktober

Dmitry A. Zaitsev; Rechnungshof-Wochenbericht:Economic Monitoring

  • 17.12. Verbraucherpreise im Dez.; Industrieproduktion Nov.; Fitch Ratings Prognosen
  • 10.12.: Verbraucherpreise im November; Verschuldung KMU; Zahlungsbilanz Jan.-Nov.;
  • 03.12.: PMI-Industrie; Private Devisenkonten in Russland; Verbraucherpreise; OECD-Prognosen;

Marina Voitenko; politcom.ru: Wirtschaftspolitischer Wochenrückblick;

BOFIT, Bank of Finland; BOFIT Weekly:

Sonstige periodische Berichte zu Konjunktur und Wirtschaftspolitik

Weitere Berichte zu Konjunktur und Wirtschaftspolitik in Russland

Deutsch-russische Beziehungen

Länderberichte von Außenwirtschaftsorganisationen, Wirtschaftsverbänden, Instituten

Klaus Dormann
Über den Autor

war von 1980 bis 2015 Mitarbeiter der volkswirtschaftlichen Abteilung der Ruhrgas AG und der E.ON SE.