Nachrichten zur Wirtschaft in Russland

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Simon SchüttVon

Finanzministerium schlägt vor, Militärausgaben um 6 Prozent zu senken

Wird im Kampf um den Haushalt für 2017-2019 eine heilige Kuh geschlachtet? Einem Bericht von Wedomosti zufolge, ist eine Senkung der Verteidigungsausgaben im Gespräch.

Trotz der Wirtschaftskrise blieben die Militär- und Rüstungsausgaben bislang von Kürzungen verschont. Doch nun werden auch Sie in Zeiten eines klammen Staatshaushalts wegen der gesunkenen Öl-Einnahmen angetastet.

Das sagten zumindest drei Beamte gegenüber Wedomosti. Die Ausgaben sollen demnach in einem Zeitraum von drei Jahren um sechs Prozent geringer ausfallen als in diesem Jahr. Die Verteidigungsausgaben betragen 2016 vier Prozent des BIP. Für 2016 sind 3,157 Billionen Rubel eingeplant. Sechs Prozent entsprächen daher rund 190 Milliarden Rubel im Jahr 2017.

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Foto von Simon Schütt.

Simon Schütt
Über den Autor

war von September 2015 bis September 2016 Chefredakteur bei Ostexperte.de.

Derzeit arbeitet er bei der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer. Bevor er zu Ostexperte.de kam, war er Redakteur der Moskauer Deutschen Zeitung. Dort schrieb er vor allem für das Wirtschafts-, das Digital- und das Moskau-Ressort.

Der Berliner hat in Wien Publizistik- und Kommunikationswissenschaft studiert und dort bei der Österreich-Ausgabe des Werbe-, Marketing- und Medien-Fachmagazins Horizont gearbeitet.