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Autoverkäufe in Russland erreichten im April 2016 das niedrigstes Niveau seit 10 Jahren

Laut dem AEB-Automobilhersteller Komitee ist der russische Automarkt im April 2016 erneut um 11.269 verkaufte Neuwagen zurückgegangen und belief sich auf 121.272 Autos. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Minus von 8,5 Prozent. 

Jörg Schreiber, der Vorsitzende des Komitees, kommentierte: „Der Gesamtmarkt macht weiter einen stetigen, aber schmerzhaft langsamen Fortschritt in Richtung Boden – im Vergleich zum Vorjahr.“ In absoluten Zahlen seien die Verkäufe auf das niedrigste Niveau seit 10 Jahren gefallen. Unter diesen Umständen heiße er die Entscheidung der russischen Regierung, die Maßnahmen zur Marktstimulierung auszuweiten sehr willkommen. Schreiber nannte die jetzige Phase die „möglicherweise härteste in der jüngsten Geschichte“.

Hier kurz die Entwicklungen der deutschen Marken im April in der Übersicht (im Vergleich zum Vorjahr):

  • VW: -3 Prozent
  • Mercedes-Benz: -20 Prozent
  • BMW: 16 Prozent
  • Audi: 0 Prozent
  • (VW Vans: 0 Prozent)
  • (Mercedes-Benz Vans: -31 Prozent)
  • Porsche: -17 Prozent

Die VW Group konnte insgesamt um 1,8 Prozent zulegen, angetrieben von um 9,1 Prozent gestiegenen Skoda-Verkäufen. Der Marktanteil der Gruppe stieg um 1,2 Prozent auf 11,2 Prozent.

Die Verkäufe der Mercedes-Benz Group gingen um 21,8 Prozent zurück, ihr Marktanteil sank um 0,5 Prozentpunkte auf 3,1 Prozent.

Die BMW Group hingegen gewann 0,4 Prozent Marktanteil hinzu (jetzt: 1,9 Prozent) und verkaufte im April 14,7 Prozent mehr Neuwagen als ein Jahr zuvor.

Titelbild

Quelle:

Foto von Simon Schütt

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