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Enges Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den Top 5 in der Premjer Liga

In Russland ist die Premjer-Liga die höchste Spielklasse im Fußball. Wir möchten Ihnen in diesem Beitrag die aktuelle Saison näherbringen und aufzeigen, welche Spiele besonders brisant waren und welche Teams sich einen harten Punktekampf um den ersten Platz der Tabelle liefern.

Die Russische Premjer Liga wurde bereits im Jahr 2001 gegründet. Ab 2002 löste sie die russische oberste Division ab. Davor nannte man die oberste Liga in Russland schlicht „Oberste Liga“.

Aktuell stehen in den Top 5 die folgenden Mannschaften: Lokomotive Moskau mit insgesamt 29 Punkten, Zenit mit ebenfalls 29 Punkten, der FK Krasnodar, welcher ebenfalls 27 Punkte besitzt. Dann der Verein FK Rostow auf Platz 4, der wie Platz 5 ZSKA Moskau 26 Punkte gesammelt hat. Die laufende Saison ist sehr interessant, es gibt nämliche mehrere Kopf-an-Kopf-Rennen. Platz 1 und 2 haben gleich viele Punkte, genauso wie die Plätze 4 und 5, es bleibt also weiterhin sehr spannend.

Ob sich letztendlich Lokomotive Moskau oder Zenit durchsetzen wird, ist ungewiss. Jedoch kann man anhand der Spielweise beider Teams abschätzen, wer von den beiden wohl die besseren Chancen hat. Wir werten daher kurz die letzten 3 Spiele der Teams aus, die sich derzeit ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen liefern, um am Ende eine bessere Prognose abgeben zu können.

Lokomotive Moskau

In der Premier League hat das Team von Lokomotive Moskau die letzten 5 Spiele gewonnen. Lok Moskau ist in dieser Saison besonders stark und zeigt eine Spielweise, die eines Meistertitels wirklich würdig ist.

Achmat Grosny 0 zu 2 gegen den Lok Moskau

Das letzte Spiel in der Premjer Liga, das der Lok Moskau in der laufenden Saison gespielt hat, fand gegen Achmat Grosny statt und endete mit einem 0 zu 2 für Moskau.

Leider war das Team von Grosny einfach nicht stark genug. Der Torwart konnte die Bälle nicht halten, allgemein betrachtet war die Abwehr auch etwas geschwächt. Selbst hatten sie auch nicht besonders viele Torchancen, Lok Moskau hingegen schon und das wurde für Achmat Grosny am Ende zum Verhängnis.

Das erste Tor wurde durch Aleksandr Kolomeytsev in der 23. Minute geschossen. Er ist bekannt für seine besonders große Angriffsstärke aus dem Mittelfeld heraus. Trotzdem war es sein erstes Tor in dieser Saison in der Premjer Liga.

Achmat Grosny versuchte danach den Ausgleich herzustellen, hatte allerdings weniger Torchancen als der Lok Moskau. Bis zur 86. Minute konnte das Team die Mannschaft aus Moskau in Schach halten, doch dann schoss Joao Mario das zweite Tor, 4 Minuten vor dem offiziellen Spielschluss.

Der Ballbesitz war mit 49% auf der Seite von Moskau sogar ein klein wenig geringer als bei FK Achmat Grosny, trotzdem hat sich der russische Fußballverein aus der Hauptstadt der Republik Tschetschenien nicht durchsetzen können.

Lok Moskau spielt mit 2 zu 1 gegen Arsenal Tula

Das vorletzte Spiel fand am 6. Oktober 2019 in dieser Saison in der Premjer Liga statt. Insgesamt konnte der LOK Moskau sich konsequent durchsetzen und die Partie mit einem 2 zu 1 Sieg für sich gewinnen.

Man merkte schon die ganze Spielzeit über, wer von den beiden Teams das Spiel eindeutig dominiert. Moskau hatte mit 19 Schüssen, davon 6 Torschüsse, deutlich die Hosen an. Arsenal Tula hatte im Vergleich dazu nur 2 Torchancen und insgesamt 7 Schüsse. Dafür gab es allerdings ziemlich viele Fouls und zwar auf beiden Seiten. Für Arsenal Tula wurden insgesamt 5 und für Lok Moskau 2 gelbe Karten vergeben.

Das erste Tor fiel in der 9. Minute durch Eder, für die russische Mannschaft. Bereits 2 Minuten später kam der Ausgleich durch Evans Kangwa, dann spielten beide Teams für etwa eine halbe Stunde im Unentschieden. Erst in der 47. Minute konnte Aleksey Miranchuk vom Lok Moskau wieder die Führung übernehmen, indem er den Ball gekonnt im Tor versenkte.

Die Abwehr der Mannschaft aus Moskau war zu stark und die Torschüsse vom Team von Arsenal Tula einfach zu wenig. Deshalb hatte Tula es besonders schwer, dieses Spiel für sich zu gewinnen und musste Moskau mit den Punkten ziehen lassen.

1 – 0 Lok Moskau gegen Zenit

Auch dieses Spiel am 28. September 2019 in der Premjer Liga war sehr interessant. Denn momentan liefern sich beide Mannschaften ein enges Kopf an Kopf Rennen um den ersten Tabellenplatz.

Moskau konnte siegen, doch ob das Glück war oder nicht, darüber streiten sich viele Fußballexperten. Betrachtet man nämlich den gesamten Spielverlauf, so hatte das Team von Zenit zwar nur 5 Schüsse, allerdings 57 % Ballbesitz, deutlich mehr Pässe und eine viel höhere Passgenauigkeit. Man könnte also meinen, dass der Zenit etwas dominanter gespielt hat, doch die Verteidigung von Lok Moskau zu stark war.

Auf der anderen Seite hatte Moskau wieder seine hohe Angriffslust gezeigt, obwohl das Team mit 43 Prozent Ballbesitz, deutlich weniger dominieren konnte. In der 48. Minute nutzten Sie ihre Chance durch Grzegorz Krychowiak, der die Chance in ein zauberhaftes Tor verwandelte und den Lok Moskau in Führung brachte.

Auf beiden Seiten gab es jeweils 17 Fouls, gelbe Karten konnten bei Zenit 3 mal und bei Lok Moskau 1 mal vergeben werden.

Da Moskau weniger Ballbesitz hatte und trotzdem deutlich mehr im gegnerischen Feld unterwegs war, kann man hieraus die Aggressivität der Mannschaft lesen.

Die vergangenen 2 Spiele von Zenit St. Petersburg

In der Premjer League hat Zenit St. Petersburg von den letzten 5 Spielen, 4 Partien für sich gewinnen können. Wir möchten von den letzten 2 Spielen eine kurze Auswertung geben.

Glatter Sieg mit 6 zu 1 gegen Rostow

In diesem Spiel konnte das Team des Vereins Zenit St. Petersburg seine aggressive Art und Weise, die Partie zu dominieren, unter Beweis stellen.

Auf der Seite von Zenit gab es insgesamt 17 Schüsse, wovon es 9 Chancen gab. Diese hatte das Team effektiv genutzt und 6 Tore daraus gemacht. Rostow hatte 11 Schüsse und 4 Torschüsse, allerdings nur 1 Treffer erzielt. Auch am Ballbesitz war zu erkennen, wer in diesem Spiel das sagen hatte, Zenit hatte 60% Ballbesitz und eine Passgenauigkeit von 79%.

Man konnte im gesamten Spielverlauf spüren, dass die Spieler von Zenit St. Petersburg sehr selbstbewusst auftreten und sich häufig im gegnerischen Spielfeld bewegten. Bereits nach der Halbzeit war der Spielstand bei 3 zu 0, was das Team von Rostow natürlich einschüchterte.

Geschossen wurden die Tore von Artjom Dsjuba in der 14., 20. und 80. Spielminute. Sardar Azmoun konnte einen Treffer in der 44. Minute erzielen und Vyacheslav Karavaev in der 61.

Sogar in der Nachspielzeit legten die St. Petersburger nach, Wilmar Barrios schoss in der 2. Minute der Verlängerung das 6 zu 1.

Rostow hatte nicht sehr viele Torchancen und konnte diese auch nicht so effektiv nutzen, es gelang nur ein Treffer durch Roman Eremenko in der 83. Minute.

An dieser Partie konnte man ganz klar erkennen, dass das Team von Zenit St. Petersburg eine sehr professionelle Spielweise und einen erstklassigen Fußball an den Tag legen kann, wenn die Mannschaft in einer guten Tagesform ist.

Spiel vom 6.10. Ural gegen Zenit mit 1 zu 3

Am 6. Oktober zeigten die Spieler von Zenit St. Petersburg wieder einmal ihr Können. Mit einem 3 zu 1 Sieg konnten sie die Partie für sich gewinnen.

Insgesamt gab es auf der Seite von Ural deutlich mehr Schüsse, davon konnte aber nur einer durch den Spieler Oleg Alexandrowitsch Schatow (58. Minute) in ein Tor verwandelt werden. Zenit St. Petersburg versenkte den Ball in der 3., 27. und 63. Minute.

Auch in dieser Partie fiel auf, dass das Team von St. Petersburg einen höheren Ballbesitz (58 %) hatte und die Pässe sowohl zahlreicher als auch genauer waren. Außerdem bewegten sich die meisten Spieler auf der Spielseite von Ural Jekaterinburg, was zu mehr Torchancen für das Team Zenit St. Petersburg führte.

Wetten auf die Premjer Liga

Die Premjer Liga gewinnt stetig an Bedeutung und wird auch für deutsche Fußballfans zunehmend interessanter, nicht zuletzt auch im Bereich der Sportwetten. Wenn auch Sie gefallen an der russischen Premjer Liga finden, können Sie die aktuellen Begegnungen, Wettquoten und Spielergebnisse auf oddspedia.com einsehen. So sind Sie in jedem Fall optimal auf Ihre Wetten vorbereitet.

Wer wird die Saison für sich entscheiden können?

Betrachtet man die Spielweise der beiden Tabellenführer Zenit St. Petersburg (derzeit Platz 2) und Lok Moskau (momentan Platz 1), wird klar, dass beide Mannschaften sehr gute Karten haben. Wenn Moskau jedoch weiterhin seine dominierende Spielweise beibehält, sieht es schlecht aus für St. Petersburg. Zenit wird es schwer haben, sie dürften kein Spiel mehr verlieren, um nicht in den Punkterückstand zu kommen. Deshalb vermuten wir, dass der Lok Moskau wohl die besten Chancen haben wird, die Premjer League am Ende zu gewinnen. Die Mannschaft hat bereits in diesem Jahr den russischen Fuballpokal gewonnen und verfügt über einige Top-Profis im Team.

Fotoquelle

Foto: Fyodor Smolov, Offensiv-Spieler bei Lokomotive Moskau. Quelle: Bukharev Oleg / Shutterstock.com

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