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Russisch-chinesischer Handel in den ersten acht Monaten 2017 um ein Drittel gestiegen

Zwischen Anfang Januar und Ende August 2017 ist der Handel zwischen Russland und China um fast ein Drittel angezogen. Er erreicht einen Wert von rund 54 Milliarden US-Dollar. Dies berichtet die Tageszeitung Kommersant unter Berufung auf Vize-Premier Dmitri Rogosin.

Laut Rogosin ist die positive Dynamik im bilateralen Handel auf ein Treffen vor zwei Jahren zurückzuführen. Damals hatten beide Seiten ein Konzept entwickelt, um die wirtschaftliche Zusammenarbeit zu vertiefen. Nun soll eine russisch-chinesische Kommission ins Leben gerufen werden, um ein regelmäßiges Treffen der jeweiligen Staatschefs zu organisieren.

„Die Ergebnisse von 2017 sprechen für sich“, erklärte der Vize-Premier. Dies sei durch die „Hartnäckigkeit unserer Kollegen in den Behörden und Ministerien“ möglich geworden. Anstatt in die Tendenz zur Sanktionspolitik zu verfallen, gingen Russland und China aufeinander zu.

Der chinesische Markt gilt im weltweiten Vergleich als besonders verschlossen. Die Regierung beschränkt den Zugang von Waren auf den nationalen Markt nicht nur durch Zollgebühren, sondern durch zahlreiche Anforderungen zur Zertifizierung. Vor allem landwirtschaftliche Waren sind betroffen: Auf die Lieferung von Weizen werden Zölle von 65 Prozent erhoben.

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Titelbild: kremlin.ru

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