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Russland will Rentenreform für Frauen abschwächen

Die russische Rentenreform sorgt für landesweiten Protest. Das Eintrittsalter für Männer soll bis 2028 auf 65 Jahre (bisher 60) und für Frauen bis 2034 auf 63 Jahre (bisher 55) angehoben werden. Nun diskutiert die Staatsduma über eine mögliche Abschwächung der Pläne. Das Rentenalter für Frauen könnte nur auf 60 Jahre angehoben werden, berichtet das Wirtschaftsportal RBC. Jedoch gebe es noch keine „endgültige Entscheidung“, erklärte ein Regierungsmitarbeiter. Der Vorsitzende des Ausschusses für Arbeit und Sozialpolitik, Jaroslaw Nilow, befürwortet eine Änderung der Rentenreform. „Wir werden diese Korrektur unbedingt einbringen“, erklärte der LDPR-Politiker gegenüber der Nachrichtenagentur TASS. Darüber hinaus diskutiert die Regierung über eine mögliche Verlängerung der Übergangsfrist. Vize-Arbeitsminister Andrej Pudow warnt, dass eine Abschwächung der Reform dazu führen könnte, die angestrebte Rentenerhöhung um 1.000 Rubel (13,79 Euro) pro Monat nicht zu erreichen.

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Quelle: Vasilii Aleksandrov | Shutterstock.com

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