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Der russische Präsident Wladimir Putin hat laut RIA Novosti gestern die Privatisierung des staatlichen Mineralöl-Unternehmens Bashneft genehmigt, indem er es aus der Liste der „strategischen Unternehmen“ austrug.

Mit dem Verkauf von Anteilen staatlicher Unternehmen soll die Budget-Lücke gefüllt werden, die aufgrund von gesunkenen Ölpreisen im Haushalt entstanden ist.

Bashneft ist eine der zwei Ölfirmen (Rosneft ist die andere), die Wirtschaftsentwicklungsminister Alexej Uljukajew zuvor als aussichtsreiche Kandidaten bezeichnet hatte. Weil Bashneft schon auf den Aktienmärkten gehandelt werde, sei ein Verkauf leichter, hatte Uljukajew im Februar gesagt. Der russische Staat hält 50 Prozent des Unternehmens, die russische Region Baschkortostan, wo sich in Ufa der Bashneft-Sitz befindet, weitere 25 Prozent.

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Ein Verkauf könnte noch in der ersten Jahreshälfte erfolgen, sagte Uljukajew laut TASS. Das sei „technisch möglich“.

Weitere Privatisierungs-Kandidaten sollen die VTB-Bank und der Diamanten-Produzent Alrosa sein.

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