Deutsch-Russisches Forum e.V.Von

Holbein Gymnasium Augsburg belegt den ersten Platz im Finale

Platz 1 für das Team des Begabtenstützpunktes des Holbein Gymnasiums Augsburg beim ersten digitalen Finale des Bundescups „Spielend Russisch lernen“, Simmern belegt Platz 2, Bronze für Brand-Erbisdorf, Greven auf Platz 4.

Berlin, 16. November 2020. Anastasia Müller und Patrick Oppenauer vom Begabtenstützpunkt des Holbein Gymnasiums Augsburg haben beim diesjährigen Bundescup „Spielend Russisch lernen“ den Sieg geholt. Am vergangenen Freitag haben die beiden Schüler aus Bayern fleißig gewürfelt, Russisch gepaukt und damit beim ersten digitalen Finale des Russisch-Cups, das mit Unterstützung von Hauptförderer GAZRPOM Germania durchgeführt worden ist, als Team gewonnen. Anastasia und Patrick erwarten nun nicht nur tolle Sachpreise, sondern auch eine mehrtägige Reise nach St. Petersburg und Moskau, über die sich die Gewinner besonders freuen.„Es ist ein Traum, der wahr wird“, so Patrick bei der Preisverleihung. Die fiktive Silbermedaille geht an Katharina Schweigert und Leonie Neuhäuser vom Herzog-Johann-Gymnasium in Simmern. Und nicht nur das: Als Zweitplatzierte dürfen die beiden Schülerinnen aus Rheinland-Pfalznach Russland reisen und fünf Tage lang St. Petersburg erkunden. Bronze erspieltensich Tom Tropschuh und Michel Fürtig vom Bernhard-von-Cotta-Gymnasium in Brand-Erbisdorf. Die Gymnasiasten aus Sachsen sicherten sich damit einen Kurztrip nach Moskau. Platz 4 ging an das Team aus Nordrhein-Westfalen: Violetta Sartison und Neele Neugebauer vom Städtischen Gymnasium Augustinianumin Greven. Der länderübergreifende Schulwettbewerb Bundescup „Spielend Russisch lernen“ begeistert Lehrer und Schüler gleichermaßen – und das seit bereits 13 Jahren. Insgesamt nahmen 80 Schulen aus ganz Deutschland und der Schweiz am Bundescup 2020 teil. In zehn regionalen Runden wurden dann nach den Sommerferien die Regionalsieger virtuell oder in Präsenz erspielt – eine Herausforderung für alle Beteiligten in Corona-Zeiten. „Gerade in Zeiten, in denen der persönliche Austausch auf Abstand gehen muss, schafft das Erlernen einer Fremdsprache Gemeinsamkeiten über Klassenräume hinweg. Unser länderübergreifender Sprachenwettbewerb lässt Jugendliche auf diese Weise ein wenig zusammenrücken und eröffnet bei der Auseinandersetzung mit der russischen Sprache gleichzeitig Einblicke in eine neue Sprachenwelt und Kultur“, erläutert Matthias Platzeck, Vorsitzender des Vorstandsdes Deutsch-Russischen Forums. Das Finale des Russisch-Wettbewerbs fand erstmalig in seiner Geschichte virtuell statt und wurde auf YouTube gestreamt. Vom 12.-13. November schalteten sich 20 Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland und der Schweiz – die Sieger der jeweiligen Regionalrunden – live ins Studio in Berlin ein und stellten sich kniffligen Russisch-Vokabeln, die sie als Team beantworten und so Punkte erspielen konnten.

Seit 2007 richtet das Deutsch-Russische Forum den in seiner Konzeption einzigartigen und integrativen Wettbewerb aus: Hier spielen Jugendliche, die Russisch als Muttersprache mit nach Deutschland gebracht haben, sowie Schülerinnen und Schüler, die Russisch in der Schule lernen, gemeinsam mit Spielpartnerinnen und Spielpartnern, die bisher noch keine Erfahrungen mit der russischen Sprache gesammelt haben. Mehr als 50.000 Jugendliche aus Deutschland, Österreich und der Schweiz konnten seitdem für die russische Sprache begeistert werden. Zwölf Kultusminister der Länder haben in diesem Jahr die Schirmherrschaft für das Sprachturnier übernommen. „Seit seinen Anfängen fördert GAZPROM Germania den Bundescup ‚Spielend Russisch lernen‘ aus Überzeugung. Schülerinnen und Schüler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz lernen dabei nicht nur die russische Sprache kennen, sie erfahren auch mehr über Russland, seine Menschen, seine Kultur und seine Geschichte“, so Tatyana Krupenkov, stellvertretende Leiterin Sponsoring von GAZRPOM Germania. Mit diesem Engagement setzt sich das Energieunternehmen für gegenseitiges Verständnis und für den kulturellen Austausch ein. Der Bundescup „Spielend Russisch lernen“ wird vom Deutsch-Russischen Forum in Kooperation mit dem Fond Russkij Mir veranstaltet. Weitere Partner sind die Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch, das Goethe-Institut Russland, der Deutsche Russischlehrerverband, der Fachverband Russisch und Mehrsprachigkeit und der Klett-Verlag. Das Projekt wird gefördert von GAZPROM Germania, der Globus-Stiftung sowie Lernidee Erlebnisreisen.

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Titelbild: Pressemitteilung Deutsch-Russisches Forum e.V.

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