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Roland Pofalla: für Sanktionen, für Nord Stream 2

Kurz dem Petersburger Dialog, der am Donnerstag in Königswinter bei Bonn beginnt,  hat sich dessen Ko-Vorsitzender Ronald Pofalla für die Beibehaltung der Russland-Sanktionen ausgesprochen. Obwohl sich das deutsch-russische Verhältnis eindeutig verschlechtert habe, seien die Strafmaßnahmen richtig, sagte das Vorstandsmitglied der Deutschen Bahn AG in einem Interview gegenüber dem Deutschlandfunk. Eine Lockerung könne es nur geben, wenn die russische Seite bereit sei, auf die Ukraine und den Westen zuzugehen. Seine 40 Jahre Russland-Erfahrung sagten ihm, dass die Russen mit klaren Positionen sehr viel besser umgehen könnten als der Westen: „Und es wäre ein totales Zeichen der Schwäche, würden wir ohne irgendeine Veränderung auf der russischen Seite jetzt tatsächlich Teile von Sanktionen abbauen”, so Pofalla. Darüber hinaus äußerte sich der Ex-Kanzleramtschef zur Ostseepipeline Nord Stream 2. Für den geplanten Kohleausstieg Deutschlands bis 2038 sei das Projekt zwingend erforderlich und würde von Brüssel aus nicht verhindert werden können.

Quellen: Deutschlandfunk, Nordkurier, Rossijskaja Gazeta (RU), Izvestia (RU), Gazeta.ru (RU)

Diese Meldung stammt aus dem Morgentelegramm der AHK Russland. Das Morgentelegramm ist ein exklusiver AHK-Newsletter mit einer kurzen Nachrichtenübersicht zur Wirtschaft in Russland.

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Titelbild: DB AG / Max Lautenschläger

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