Nachrichten zur Wirtschaft in Russland

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Eva LennartzVon

Oktoberfest in Russland: Ein Stück München in Moskau

Auch in diesem Jahr lädt die Deutsch-Russische Auslandshandelskammer (AHK) zum Oktoberfest ein. Gefeiert wird vom 14. bis 16. September auf dem Gelände der Deutschen Botschaft in Moskau. Gestern wurde das Fest mit dem Anstich des Bierfasses eröffnet.

Um 17 Uhr öffneten sich die Tore zu der Moskauer Wiesn auf dem Gelände der Deutschen Botschaft. Anfängliche Regenschauern, die kurzzeitig vom Verweilen auf dem Innenhof des Festgeländes abhielten, taten einer heiteren Stimmung keinen Abbruch.

Neben einem Festzelt und einer Bühne im Innenhof konnten die Besucher drinnen im Veranstaltungssaal auf Bierbänken Platz nehmen. Zahlreiche Gäste nutzten den Anlass und kamen in bayerischer Tracht gekleidet zum Fest.

Innenhof der Deutschen Botschaft in Moskau mit Festzelt

Blick auf den Festplatz des Moskauer Oktoberfestes im Innenhof der Deutschen Botschaft.

Serviert wurde deutsches Bier

Für das leibliche Wohl der Gäste war gesorgt: Serviert wurde frisches Bier vom Fass der deutschen Brauereien Ayinger und Paulaner, wenn auch nicht originalgetreu in Maßkrügen. Traditionell in Dirndl gekleidete Kellnerinnen servierten Brotzeiten und balancierten deftige bayerische Speisen wie Schweinshaxen durch die Gästereihen. Brezeln und Senf standen für den kleinen Hunger zwischendurch bereit.

 

Veranstaltungssaal bayerisch geschmückt

Im Veranstaltungssaal nehmen die Besucher auf Bierbänken Platz. Zwischendurch darf eine Brezen geknabbert werden.

Bayerische Atmosphäre in Russland

Die offizielle Münchner Oktoberfest-Band „Die Kirchdorfer“ und die russische Gruppe „Bawarskaja Karusel“ sorgten für die musikalische Unterhaltung. Vor Fotoleinwänden, beispielsweise mit der Kulisse des Forchheimer Marktplatzes, konnten sich die Besucher des Moskauer Oktoberfestes fotografieren lassen und so bayerische Atmosphäre einfangen.

Tanzendes Paar in bayerischer Tracht

O’zapft is: Das Bierfass wartet darauf, angestochen zu werden.

„Gruß vom Moskauer Oktoberfest“

Um 20 Uhr wurde dann draußen das Bierfass mit einem Vertreter der bayerischen Brauerei angestochen. Der unbeschwerte Abend bot die Möglichkeit für zahlreiche Gespräche mit Bekannten, Kollegen und Geschäftspartnern und ließ die Gäste bayerische Traditionen erleben. Mit einem Lebkuchenherz mit der Aufschrift „Gruß vom Moskauer Oktoberfest“ oder „Mia san Mia“ als Geschenk machten sich die Besucher des Oktoberfestes auf den Heimweg.

Lebkuchenherzen mit verschiedenen Aufschriften

Am Ende durfte jeder Wiesnbesucher ein Lebkuchenherz mit nach Hause nehmen.

Eva Lennartz
Über den Autor

arbeitet seit September 2017 als Online-Redakteurin für die Nachrichtenseite Ostexperte.de in Moskau.

Bachelor-Abschluss in „European Studies“ (Maastricht University). Master of Arts in “Global Studies” – Studium in Wien, Santa Barbara (USA) und Wroclaw, Polen.

Großes Interesse an und diverse Auslandsaufenthalte in Osteuropa, unter anderem Tätigkeit als Projektassistentin in der Ostukraine und Praktikum bei der Konrad-Adenauer-Stiftung in Serbien.