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Unachtsamkeit führte zu Ölleck

Schlampigkeiten beim Bau und beim Betrieb waren die Ursache der Umweltkatastrophe im nordrussischen Norilsk. Zu diesem Schluss ist die Zulassungs- und Überwachungsbehörde Rostechnadsor gekommen. Ende Mai liefen bei einem Heizkraftwerk des Bergbau-Riesen Nornickel 21.000 Tonnen Öl aus, wovon der Großteil in die Flüsse in und um Norilsk gelangte. Der Konzern machte das Auftauen des Permafrostes für den Unfall verantwortlich. Es habe zu einem Absenken des Bodens geführt, wodurch die Öltanks beschädigt wurden. Die Umweltaufsichtsbehörde Rosprirodnadsor bezifferte den Schaden mit 148 Mrd. Rubel (1,6 Mrd. Euro). Ende Oktober teilte sie mit, Nornickel habe sämtliche Strafen beglichen – im Gesamtwert von einigen Hunderttausend Rubel. Quelle: RBC (RU), RIA (RU)

Diese Meldung stammt aus dem Morgentelegramm der AHK Russland. Das Morgentelegramm ist ein exklusiver AHK-Newsletter mit einer kurzen Nachrichtenübersicht zur Wirtschaft in Russland.

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