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Pipeline soll nun an dänischer Insel vorbeigebaut werden

Die Betreibergesellschaft der Ostseepipeline Nord Stream 2 hat einen von insgesamt drei Anträgen zur Genehmigung einer Routenführung durch dänisches Hoheitsgewässer zurückgezogen. Dadurch sollen Anteilseigner und Investoren vor Risiken geschützt werden, die mit einer weiteren Bauverzögerung der Pipeline in Verbindung stünden, so CEO Matthias Warnig. Alle beteiligten Länder mit Ausnahme von Dänemark haben der deutsch-russischen Gasverbindung bereits zugestimmt. Die beiden Alternativanträge verlaufen von Bornholm aus in nordwestlicher bzw. südöstlicher Richtung durch die dänische Sonderwirtschaftszone. Laut Gazprom-Chef Alexej Miller seien bereits 60% der Pipeline verlegt worden. „Es gibt keine legale Möglichkeit, das Projekt zu stoppen“, so Miller.

Quelle: Vedomosti (RU), Spiegel Online

Diese Meldung stammt aus dem Morgentelegramm der AHK Russland. Das Morgentelegramm ist ein exklusiver AHK-Newsletter mit einer kurzen Nachrichtenübersicht zur Wirtschaft in Russland.

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Titelbild:  Strand auf dänischer Insel Bornholm. Foto: Mariusz Switulski / Shutterstock.com

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