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USA erhöhen Druck auf Projektbeteiligte

Die USA erhöhen ihren Druck auf die europäischen Unternehmen, die am Pipelineprojekt Nord Stream 2 beteiligt sind. Nach Agenturberichten ruft die US-Regierung bei Beteiligten an, um sie über drohende Strafmaßnahmen zu unterrichten. Ein Vertreter des ebenfalls betroffenen deutschen Energiekonzerns Uniper bestätigte den Bericht. Das seien „Mafia-Methoden“, reagierte der Vorsitzende des Bundestags-Wirtschaftsausschusses, Klaus Ernst, auf die Berichte. Die EU müsse mit Sanktionen auf diese „Schutzgelderpressung“ reagieren, etwa mit Strafzöllen auf US-Gas, so Ernst. Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft kritisierte das Verhalten der USA als „völlig indiskutabel unter Bündnispartnern“. Der Vorsitzende des Ost-Ausschusses Oliver Hermes forderte die „scheidende Administration in Washington“ dazu auf, die europäische Souveränität zu achten. Quellen: ntv (DE), FAZ (DE), Kommersant (RU), TASS (RU)

Diese Meldung stammt aus dem Morgentelegramm der AHK Russland. Das Morgentelegramm ist ein exklusiver AHK-Newsletter mit einer kurzen Nachrichtenübersicht zur Wirtschaft in Russland.

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Die Deutsch-Russische Auslandshandelskammer (AHK Russland) ist die Interessensvertretung deutscher Unternehmen in Russland und russischer Unternehmen in Deutschland.

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