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Nord Stream 2: EU-Staaten erzielen Kompromiss

In der Debatte um die geplante Ostseepipeline Nord Stream 2 einigten sich Paris und Berlin auf einen Kompromiss. Die am Freitag in Brüssel ausgehandelte und fast einstimmig beschlossene Einigung sieht vor, über Änderungen an der EU-Gasrichtlinie strengere Auflagen für das Projekt zu erlassen. Zugleich soll aber sichergestellt werden, dass die Pipeline dadurch nicht bedroht wird. Die Gasrichtlinie soll dahingehend geändert werden, dass die Zuständigkeit für Pipelines mit Drittstaaten wie Russland grundsätzlich bei dem EU-Land liegt, wo die Leitung erstmals auf das europäische Netz trifft. Im Falle von Nord Stream 2 wäre dies Deutschland. In dieser Woche beginnen die Verhandlungen mit dem EU-Parlament und der EU-Kommission über die endgültige Richtlinie.

Quelle: Süddeutsche Zeitung (DE), MDR (DE), Handelsblatt (DE), Tagesschau (DE), Kommersant (RU)


Diese Meldung stammt aus dem Morgentelegramm der AHK Russland. Das Morgentelegramm ist ein exklusiver AHK-Newsletter mit einer kurzen Nachrichtenübersicht zur Wirtschaft in Russland.

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Titelbild: pan demin / Shutterstock.com

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