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USA verzichten wohl auf Sanktionsausweitung

Das US-Außenministerium verzichtet wohl auf eine Ausweitung der Sanktionen gegen die Ostseepipeline Nord Stream 2. Medien zitieren aus einem nicht öffentlichen Bericht des State Departments an den Kongress, der lediglich die beiden bereits bekannten Ziele von US-Sanktionen auflistet: das russische Verlegeschiff Fortuna und seinen Eigentümer, das Ein-Mann-Unternehmen KWT-Rus. Kritiker der im Bau befindlichen Gaspipeline wie die Republikaner Jim Risch und Ted Cruz zeigten sich darüber enttäuscht. Während der Bericht keine neuen Sanktionsziele nennt, ist darin die Rede von 18 Unternehmen, die sich aufgrund der Sanktionsdrohungen der USA bereits von Nord Stream 2 zurückgezogen hätten. Laut der Nachrichtenagentur dpa handle es sich dabei überwiegend um Versicherungskonzerne, die in Großbritannien ansässig sind, aber auch die kontinentaleuropäischen Munich Re, Axa und Zurich. Außerdem bestätige der Bericht auch das bereits bekannt gewordene Ausscheiden des deutschen Industriedienstleisters Bilfinger. Quelle: RBC (RU), Wall Street Journal (EN), Spiegel (DE)

Diese Meldung stammt aus dem Morgentelegramm der AHK Russland. Das Morgentelegramm ist ein exklusiver AHK-Newsletter mit einer kurzen Nachrichtenübersicht zur Wirtschaft in Russland.

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