Alexandra KostinaVon

In der russischen Industrie besteht weiterhin großer Investitionsbedarf an modernen Anlagen. Da es in Russland selbst kaum ein entsprechendes Angebot gibt, ergeben sich sehr interessante Geschäftschancen – gerade auch für deutsche Unternehmen. Aus diesem Grund bieten die Handelskammer Hamburg und der Ost- und Mitteleuropa Verein e.V. gemeinsam mit dem St. Petersburger Außenwirtschaftsbüro in Deutschland eine Veranstaltung an, auf der sich mittelständische Unternehmen über die konkrete Organisation von Anlagenlieferungen nach Russland informieren können.

Russland ist ein hochinteressanter Exportmarkt für deutsche Maschinen- und Anlagenbauer. Weil in den meisten Industriesektoren immer noch ein erheblicher Modernisierungsbedarf besteht, gibt es umfangreiche Investitionen, insbesondere in der Öl- und Gasindustrie, der Petrochemie, der  Metall- und Automobilindustrie, im Schienenfahrzeugbau und im Energieanlagenbau. Aufgrund der  sehr begrenzten Zahl geeigneter russischer Anbieter werden überwiegend Maschinen und Anlagen aus dem Ausland bestellt. Aus deutscher Produktion sind Bau- und Baustoffmaschinen,  Antriebstechnik, allgemeine Lufttechnik, Kompressoren, Druckluft- und Vakuumtechnik, Armaturen,  aber auch Werkzeugmaschinen, Kunststoff- und Gummimaschinen sowie Landtechnik besonders gefragt. Auf dieser Veranstaltung am 14. Juni in Hamburg erhalten Sie von versierten Experten einen Überblick über die rechtlichen, steuerlichen, zollrechtlichen, finanziellen und praktischen Aspekte, die bei der Lieferung und Montage von Maschinen und Anlagen nach Russland von Bedeutung sind.

Unternehmen, die sich für eine Teilnahme an der Veranstaltung interessieren, finden weiterführende Informationen unter dem Link:

http://www.o-m-v.org/pages/start/veranstaltungen/termine.php

Alexandra Kostina
Über den Autor

Alexandra Kostina ist Key Account & Sales Managerin bei RUFIL CONSULTING. Sie hat Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Banken sowie Finanzen und Sprachen an der MGIMO Universität in Moskau studiert. Die gebürtige Russin spricht fließend Englisch, Deutsch, Französisch und Spanisch.