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Der russische Mindestlohn steigt am 1. Juli um 21 Prozent, bleibt aber unter dem Existenzminimum

Die russische Staatsduma hat am Dienstag, den 17. Mai beschlossen, den russischen Mindestlohn um 21 Prozent anzuheben. Ab 1. Juli 2016 wird der monatliche Mindestverdienst dann von derzeit 6204 Rubel (rund 86 Euro) auf 7500 (rund 105 Euro) angehoben. Die Entscheidung zu diesem Schritt hatte Premierminister Dmitrij Medwedew am 25. März verkündet (Ostexperte.de berichtete).

Trotz der Anhebung um mehr als ein Fünftel bleibt der Mindestlohn kurioserweise unter dem Existenzminimum, das zuvor vom Arbeitsministerium auf 9452 Rubel geschätzt wurde. Selbst nach der Erhöhung wird der Mindestlohn nur 64,7 Prozent des Existenzminimums betragen. Es sei aber geplant, in den beiden kommenden Jahren den Mindestlohn weiter zu erhöhen.

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