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LNG-Terminals in Deutschland geplant

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier will die Sicherheit der deutschen Energieversorgung durch ausländische Flüssiggas-Lieferungen (LNG) erhöhen. Er geht davon aus, dass mindestens zwei LNG-Terminals in Norddeutschland gebaut werden. Im Gespräch seien die Standorte Brunsbüttel, Stade und Wilhelmshaven. Das Ministerium wolle die entsprechenden Rahmenbedingungen verbessern, so Altmaier auf der amerikanisch-deutschen LNG-Konferenz in Berlin. Die German LNG Terminal GmbH hat angekündigt, im März den Genehmigungsantrag für den Bau und Betrieb eines LNG-Terminals in Brunsbüttel zu stellen. Ende 2019 soll die finale Investitionsentscheidung fallen. Altmaier betonte, der Kauf von US-Flüssiggas soll nicht dazu dienen, die Bedenken der USA gegen Nord Stream 2 zu zerstreuen. Es gehe darum, den „Gasbezug zu diversifizieren“.

Quellen: Handelsblatt(DE), Spiegel Online (DE), Clean Energy Wire (EN)


Diese Meldung stammt aus dem Morgentelegramm der AHK Russland. Das Morgentelegramm ist ein exklusiver AHK-Newsletter mit einer kurzen Nachrichtenübersicht zur Wirtschaft in Russland.

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