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Kurz: Wien will keine russischen Diplomaten ausweisen

Ein österreichischer Oberst soll seit 26 Jahren für den russischen Geheimdienst spioniert haben. Doch die Regierung in Wien will offenbar auf ernsthafte Konsequenzen verzichten.

Als Reaktion auf den jüngsten Spionageskandal werde Österreich keine russischen Diplomaten ausweisen, erklärte Kanzler Sebastian Kurz am Mittwoch. Bereits im Zuge der Affäre um den vergifteten Ex-Doppelagenten Sergej Skripal hatte Wien im Gegensatz zu anderen EU-Staaten auf einen Diplomatenausweisung verzichtet. Seit Bekanntwerden der Skripal-Affäre war Präsident Wladimir Putin zweimal nach Österreich gereist, zuletzt zur Hochzeit der österreichischen Außenministerin Karin Kneissl. In seiner Ansprache erklärte Kurz, dass Wien großen Wert auf Neutralität lege. Das Land gilt als einer der engsten Verbündeten Russlands in Europa.

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Titelbild: Alexandros Michailidis / Shutterstock.com

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