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Gerüchte über künstliche Rubelschwächung zur Haushalts-Konsolidierung sind laut Medwedew-Sprecherin „kompletter Unsinn“

Von Hartmut Hübner, russland.RU


Die russische Regierung will den Rubel nicht künstlich schwächen. Anderslautende Informationen bezeichnete die Pressesprecherin von Premier Medwedew, Natalja Timakowa, gestern gegenüber dem Internetdienst Lenta.Ru als „kompletten Unsinn“. 

„Derartige Pläne kann es nicht geben, weil der Kurs des Rubels zu anderen Währungen von der Nachfrage und dem Angebot abhängt. Die Volatilität des Rubelkurses wird in bedeutendem Maße von der Dynamik der Preise für das Erdöl bestimmt“, betonte Timakowa. Sie versicherte, dass die Haushalts- und Steuerpolitik der Regierung auf die Senkung des Defizits gerichtet sei, was sich in der Perspektive auf eine Festigung des Rubels auswirken werde.

Auch im Finanzministerium erklärte man, dass sich die Frage einer gezielten Abwertung des Rubelkurses nie gestellt habe. „Vielmehr arbeiten wir zurzeit an Maßnahmen zur Haushalts-Konsolidierung und zur Reduzierung des Haushaltsdefizits. Diese Schritte werden, aus Sicht des Finanzministeriums, einen kräftigenden Einfluss auf den Kurs haben“ teilte ein Ressort-Sprecher auf Anfrage von RIA Nowosti mit.

Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Reuters auf zwei Insider verwiesen, die behauptet hatten, dass die russische Regierung die Möglichkeit einer Abwertung des Rubels diskutiere, um die Verluste für den Staatsetat infolge der einbrechenden Erdöleinnahmen auszugleichen…

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Der Artikel ist zuerst auf russland.RU unter dem Titel „Regierung: Informationen über bevorstehende Rubel-Abwertung sind „kompletter Unsinn““ erschienen. Autor ist Hartmut Hübner.  

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