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Kalaschnikow fordert Lockerung der Waffengesetze

Der russische Waffenproduzent Kalaschnikow fordert eine Lockerung des Waffengesetzes. Dies geht aus einem Bericht der Tageszeitung Kommersant hervor. Die für den Besitz genehmigte Anzahl an Jagd- und Sportwaffen soll von fünf auf zehn Exemplare pro Person erhöht werden. Zudem verlangt der Konzern eine Erhöhung der Magazinkapazität zu Übungszwecken (derzeit 10). Auch die Probezeit für den Erwerb der präziseren Gewehre mit gezogenem Lauf soll von fünf auf drei Jahre gesenkt werden. Anders als in den USA dürfen Zivilisten in Russland keine Waffen erwerben. Witalij Krjutschin, Präsident der International Practical Shooting Confederation (IPSC), hofft auf Verbesserungen im Sportsegment. Derzeit müssten russische Sportschützen ihre Magazine während des Trainings ständig wechseln. Diese Beschränkung gebe in keinem Land der Welt außer Russland, so Krjutschin. Ernest Walejew, Vize-Leiter des Ausschusses für Sicherheit in der Duma, will die Verkaufsmöglichkeiten für inländische Waffenhersteller verbessern. „Die Sanktionen stellen eine ernste Barriere für den Absatz, speziell bei Kalaschnikow, dar.“

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