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Russland produziert ab 2019 Sturmgewehre in Venezuela

In Venezuela soll ab 2019 eine Fabrik zur Herstellung des russischen Kalaschnikow-Sturmgewehrs AK-103 (Автомат Калашникова AK-103, deutsche Transkription: Awtomat Kalaschnikowa AK-103) entstehen. Dies erklärte der russische Vizepremier Dmitri Rogosin am heutigen Mittwoch in der venezolanischen Hauptstadt Caracas (TASS).

Das AK-103 (russisch Автомат Калашникова AK-103, deutsche Transkription: Awtomat Kalaschnikowa AK-103) ist ein russisches Sturmgewehr.

Das AK-103 ist ein russisches Sturmgewehr.

„Wir erwarten, dass die Fabrik ab 2019 in vollem Umfang Sturmgewehre der Marke AK-103 und entsprechende Munition produzieren wird“, erklärte Rogosin bei einem Treffen einer hochrangigen russisch-venezolanischen Kommission. Russland hat TASS zufolge bereits einen Großteil der nötigen Ausrüstung nach Venezuela geliefert, um mit der Produktion des Kalaschnikow-Sturmgewehrs zu beginnen. Allerdings sei das Fabrikgebäude bisher nur zur Hälfte fertiggestellt.

In der Fabrik sollen jährlich etwa 25.000 automatische Sturmgewehre produziert werden. Die beiden Länder trafen die Vereinbarung über den Bau der Fabrik bereits im Juli 2006. Allerdings verzögerte sich die Umsetzung. „Die Probleme, die noch vor zwei oder drei Jahren besten, wurden inzwischen gelöst“, erklärte Rogosin.

Nutzungslizenzen

Nach Angaben von Pars Today gibt es derzeit neben Russland und Venezuela vier Länder, die über eine AK-103 verfügen. So vergab der russische Hersteller Ischmasch eine Lizenz zur Produktion an ein privates indisches Rüstungsunternehmen. Die iranischen Streitkräfte wurden mit dem Sturmgewehr beliefert. Auch in Libyen und Namibia taucht die Waffe auf.

Das AK-103 ist ein Nachfolger der AK-74. Das Gewehr kann mit einer Vielzahl von Baugruppen wie beispielsweise Laser, Nachtsichtgerät und Zielfernrohr erweitert werden.

Titelbild

Quelle: Public Domain

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