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Möbelhaus IKEA eröffnet erste Filiale in der Ukraine

Das schwedische Möbelhaus IKEA plant einen Markteintritt in der Ukraine. Im Jahr 2019 soll die erste Filiale in der Hauptstadt Kiew eröffnet werden. Der Konzern könne ein verbessertes Investitionsklima im Land beobachten, so die Nachrichtenagentur Reuters.

Laut des Südosteuropa-Chefs Stefan Vanoverbeke sei aktuell ein „passender Moment“ für den Markteintritt von IKEA. Dies erklärte der Manager bei einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko. Bereits seit zehn Jahren erwäge das Möbelhaus, auf dem ukrainischen Markt tätig zu werden, so Vanoverbeke. Doch damals sei das Investitionsklima ungeeignet gewesen, räumte Poroschenko ein.

Auch andere Unternehmen beobachten eine positive Entwicklung im Land. Zum Beispiel hatte die irische Budget-Fluggesellschaft vor kurzem angekündigt, mehrere Flugverbindungen in der Ukraine anzubieten.

Seit 2014 hat die Ukraine mehrere Reformen umgesetzt, unter anderem sind Organe zur Korruptionsbekämpfung entstanden. Präsident Poroschenko sieht das Interesse von IKEA als „Vorzeichen“ für steigendes Vertrauen in das Land.

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Quelle: pixabay.com

 

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