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Rohstoffriese präsentiert Pläne für Fabriken an deutscher Küste

Russlands staatlicher Erdgasproduzent Gazprom möchte in Deutschland Fabriken für die Herstellung von Wasserstoff aus Methangas bauen. Gazprom präsentierte die Pläne beim Deutsch-Russischen Rohstoff-Forum, das am Dienstag virtuell stattfand. Das Methan würde über die beiden Ostseepipelines Nord Stream 1 und 2 aus Russland importiert werden, die Verarbeitung würde nahe den Anlandungsstellen an der deutschen Küste erfolgen. Außerdem kündigte der Konzern die Gründung eines auf Wasserstoff spezialisierten Tochterunternehmens an. Wirtschaftsminister Peter Altmaier sprach sich in seinem Redebeitrag für eine stärkere Zusammenarbeit Deutschlands und Russlands bei „grünem“ Wasserstoff aus. Deutschland werde klimaneutral gewonnenen Wasserstoff mittelfristig „in großem Maßstab“ importieren müssen. So eine Partnerschaft könne die deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen fördern und vertiefen. Russlands Vize-Premier Alexander Nowak erklärte, beide Länder arbeiteten an einer gemeinsamen Roadmap für die Entwicklung der Wasserstoffwirtschaft. Erste Pilotprojekte für russische Wasserstofflieferungen nach Deutschland würden bereits diskutiert. Quelle: n-tv (DE), Kommersant (RU),  finanz.ru (RU), Izvestia (RU)

Diese Meldung stammt aus dem Morgentelegramm der AHK Russland. Das Morgentelegramm ist ein exklusiver AHK-Newsletter mit einer kurzen Nachrichtenübersicht zur Wirtschaft in Russland.

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