FSB warnt vor Cyber-Attacke auf russische Banken

Geheimdienst FSB warnt vor Cyber-Attacke auf russische Banken

Ausländische Geheimdienste planen eine massive Cyber-Attacke auf das russische Finanzsystem. Dies meldet zumindest der russische Inlandsgeheimdienst FSB am heutigen Freitag auf seiner Website. Der Angriff soll hauptsächlich auf große russische Banken abzielen. 

Der Cyber-Angriff zur Destabilisierung des russischen Finanzsystems hätte laut FSB am 5. Dezember 2016 stattfinden sollen. Ziel sei die Zerstörung der Aktivität „einer ganzen Reihe von großen russischen Banken“.

Ukrainisches Hosting-Unternehmen

Als Ursprung für den geplanten Cyber-Angriff lokalisierten die russischen Behörden niederländische Server, die wiederum zum ukrainischen Hosting-Unternehmen Blazing Fast führten. Teil des geplanten Angriffs seien Massen-SMS und provokative Veröffentlichungen (z.B. Diskreditierung des russischen Kredit- und Banksystems) in sozialen Netzwerken und Blogs.

„Die Kampagne richtet sich gegen zahlreiche russische Städte“, behauptet der FSB. Die Behörden kündigten Maßnahmen an, um die angebliche Bedrohung gegen die ökonomische und informationelle Sicherheit Russlands zu neutralisieren.

[accordion open_icon=“chevron-up“ closed_icon=“chevron-down“] [/su_spoiler]Quelle: flickr.com, „FSB building – cold architecture for a cold hearted organization“ von sergejf (CC BY 2.0)[/su_spoiler]