Nachrichten zur Wirtschaft in Russland

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Rufil Russia Consulting

Simon SchüttVon

Welche ausländischen Unternehmen 2014 in Russland am meisten Umsatz machten.

Das Wirtschaftsmagazin Forbes hat in seinem russischsprachigen Teil eine Liste mit den größten ausländischen Unternehmen in Russland veröffentlicht. In den Top 10 befinden sich gleich drei deutsche Unternehmen und zwei Schweizer. Auf dem ersten Platz landet jedoch die französische Supermarktkette Auchan.

Besonders: trotz eines Umsatzverlusts landet VW auf dem 4. Platz.

Das sind die größten ausländischen Unternehmen in Russland 2014 (nach Umsatz):

  1. Auchan Group (F)

    Umsatz: 372 Milliarden Rubel (+19 Prozent)

  2. Metro-Group (D)

    Umsatz: 294 Milliarden Rubel (+17 Prozent)

  3. Toyota Motor (J)

    Umsatz: 249 Milliarden Rubel (+8 Prozent)

  4. Volkswagen Group (D)

    Umsatz: 231 Milliarden Rubel (-4 Prozent)

  5. JTI – Japan Tobacco International (CH)

    Umsatz: 222 Milliarden Rubel (+13 Prozent)

  6. Philip Morris International (CH)

    Umsatz: 193 Milliarden Rubel (+28 Prozent)

  7. IKEA (S)

    Umsatz: 184 Milliarden Rubel (+17 Prozent)

  8. PepsiCo (US)

    Umsatz: 171 Milliarden Rubel (+9 Prozent)

  9. Nissan (J)

    Umsatz: 152 Milliarden Rubel (+22 Prozent)

  10. Mercedes-Benz (D)

    Umsatz: 148 Milliarden Rubel (+23 Prozent)

Weitere deutsche Unternehmen in den TOP 50 des Forbes-Rankings:

22. BMW Russland Trading
27. BASF
30. Globus Group
33. Adidas Group
36. Henkel Group
37. OBI
49. Siemens
50. REWE Group

Zu den Details der Untersuchung

In dem Rating von Forbes sind Firmen aufgelistet, die zu mehr als 50 Prozent in ausländischem Besitz sind. Sie sind nach nach ihren Umsätzen im Jahr 2014 sortiert. Banken und Finanzdienstleistungsunternehmen waren aufgrund der großen Unterschiede von dem Ranking ausgenommen.

Simon Schütt
Über den Autor

war von September 2015 bis September 2016 Chefredakteur bei Ostexperte.de.

Derzeit arbeitet er bei der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer. Bevor er zu Ostexperte.de kam, war er Redakteur der Moskauer Deutschen Zeitung. Dort schrieb er vor allem für das Wirtschafts-, das Digital- und das Moskau-Ressort.

Der Berliner hat in Wien Publizistik- und Kommunikationswissenschaft studiert und dort bei der Österreich-Ausgabe des Werbe-, Marketing- und Medien-Fachmagazins Horizont gearbeitet.